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ETG-Torhüter Mika Andersen hat hier gegen Sebastian Schürmann das Nachsehen.

Handball

PSV führt im Derby die Regie

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RECKLINGHAUSEN - Eine bestimmte Platzierung, die die B-Jugend-Handballer der Polizeisportvereinigung (PSV) II am Ende dieser Saison erreichen sollen, gibt Josef Rosenkranz nicht vor. „Es geht mir um die sportliche Entwicklung“, sagt der Trainer. Nach dem 26:21 (15:11) im Derby gegen die Eisenbahner Turngemeinde (ETG) ist er überzeugt, dass „eine gut ausgebildete Mannschaft“ nach diesem Spieljahr in die A-Jugend wechseln wird.

Nach der Schlusssirene in der Halle Nord musste Rosenkranz erst einmal durchatmen. „Das war spannend.“ Von Anfang an habe seine Mannschaft, die nach zuletzt vier Niederlagen in die Erfolgsspur zurückfand, „110 Prozent gegeben“, lobt der Trainer. In Torhüter Franz Melches hatte die PSV einen starken Rückhalt. Einige Male parierte er Angriffe des Lokalrivalen aus dem Recklinghäuser Süden und leitete sogleich Tempogegenstöße ein, die vorrangig der antrittsschnelle Sebastian Schürmann (8 Treffer) nutzte.

ETG-Trainer Denny Hupka räumte ein, dass seine Mannschaft kein gutes Spiel zeigte. Vielmehr haderte er aber mit der Leistung des Schiedsrichters und dessen „komischen Pfiffen. Es ist jede Woche das Gleiche“, machte er seinem Unmut Luft. „Das ist frustrierend.“

Die Gäste hätten sich davon nicht aus dem Tritt bringen und ihr Potenzial aufblitzen lassen. Und zwar derart, dass sich der Tabellenfünfte nach einen Fünf-Tore-Rückstand bis auf Schlagdistanz herankämpfte (8:10, 18.) und auch in der zweiten Halbzeit kämpferisch überzeugte. „Ich bin stolz auf die Mannschaft, dass sie sich nicht abschießen ließ“, sagte Hupka.

Lobende Worte fand aber auch Josef Rosenkranz über den gastgebenden Tabellenachten, der seinen Vorsprung souverän ins Ziel brachte und seinem Konto zwei Punkte gutschreiben konnte. Und nicht nur das. Mit dem Derbysieg nahm die PSV II Schwung auf für das Gastspiel beim TuS Borussia Höchsten II, das sie tags darauf ungefährdet mit 37:23 gewann. Auch Denny Hupka bescheinigte seiner Mannschaft im Derby „eine gute Leistung, auf der man aufbauen kann“. Der ETG blieb ein versöhnlicher Abschluss des Doppelspieltages aber verwehrt. Gegen den TuS Bommern setzte es eine knappe 29:32-Niederlage.

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