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Frei am Halder Kreis lässt sich Lea Lukas nicht mehr aufhalten und trifft für die PSV II.

Handball

Harter Kampf ohne Lohn

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RECKLINGHAUSEN - Die Chancen auf den Klassenerhalt haben schon vor dem letzten Heimspiel der Verbandsliga-Handballerinnen der PSV Recklinghausen II gen Null tendiert. Vor dem Duell mit Tabellenführer SG TuRa Halden-Herbeck wünschte sich Trainer Christoph Elvert, dass seine Spielerinnen gegen den Meister und designierten Oberligisten „zeigen, dass wir Handball spielen können“.

Und das tat das Schlusslicht bei der knappen 34:35 (14:20)-Niederlage gegen die Hagenerinnen. „Wir haben gut angefangen“, lobt Christoph Elvert seine Mannschaft, die sich Mitte der ersten Halbzeit gegen die favorisierten Gäste eine 8:6-Führung herausspielte.

Halden-Herbeck, das von einer großen Fan-Gemeinde lautstark angefeuert wurde, drehte in den letzten zehn Minuten vor der Pause das Spiel. „Wir waren in dieser Phase zu unkonzentriert“, bedauert Elvert.

Nach dem 14:20 zur Halbzeit fügten sich die Recklinghäuser Handballerinnen keineswegs in ihr Schicksal, sondern kämpften sich ins Spiel zurück. „Davor ziehe ich meinen Hut“, betont der PSV-Trainer. Gerade einmal sechs Minuten brauchten die Gastgeberinnen im zweiten Durchgang, um beim 21:23 bis auf Schlagdistanz heranzukommen.

Auch wenn Halden-Herbeck wieder vorlegte (22:27, 43.), gab sich die PSV-Zweitvertretung nicht geschlagen. Franciska Roch stellte beim 30:31 (53.) erstmals den Anschluss her, der Ausgleich blieb den Gastgeberinnen jedoch verwehrt. „Halden-Herbeck hatte immer eine Antwort“, bedauert der Trainer.

„Das war ein tolles Spiel“, fasst Christoph Elvert den letzten Auftritt in der Halle Nord zusammen. „Wir sind nicht durch diese Niederlage abgestiegen. Es gab einige verpasste Chancen.“

Am Samstag (18 Uhr) beschließt die PSV die Verbandsliga-Saison bei der HSG Schwerte/Westhofen. Für Trainer Christoph Elvert und sechs Spielerinnen wird es der letzte Einsatz für die Recklinghäuser sein. Schon nach dem Duell mit dem Spitzenreiter wurden neben dem Teamchef auch Stefanie Willebrand, Katrin Hellweg (beide Karriereende), Annika Elvert (Studium) sowie Cara Franke, Eyleen Karwat und Svenja Niehaus (wechseln zu Borussia Dortmund) verabschiedet.

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