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Michael Skudlarek (2.v.l.) und der HTV verloren das wichtige Kellerduell gegen den TV Brechten.

Handball

Krise spitzt sich zu

KÖNIG LUDWIG - Landesligist HTV 95/28 wollte im Kellerduell gegen den TV Brechten seine Niederlagenserie unbedingt beenden. Doch zum fünften Mal in Folge zogen die Ludwiger beim 22:24 (10:12) den Kürzeren.

Dabei startete der Aufsteiger noch mit einer Zwei-Tore-Führung (21:19, 52.) in die Schlussphase. In Unterzahl – Robert Lukic brummte seine zweite Zeitstrafe ab – brachte Trainer Andreas Gutzeit den sechsten Feldspieler und wurde dafür bestraft. „Wir haben die Führung zum Schluss zu leicht hergeschenkt“, ärgerte sich der Teamchef, der mit „falschen Entscheidungen“ seiner Schützlinge hadert. „Jetzt müssen die Punkte halt gegen andere Gegner her.“

„Wir wollten unbedingt unsere Niederlagenserie beenden und neues Selbstvertrauen tanken“, blickte der ernüchterte Coach zurück. Doch Gutzeit erkannte auch fair an: „Brechten hat das hinten raus clever gemacht. Und vor allem waren sie ein sehr fairer Gegner.“

Die Brisanz des Kellerduells – das Schlusslicht empfing den Viertletzten – war allen Beteiligten anzumerken. Nach knapp zehn Minuten stand es gerade einmal 2:2. Sinnbildlich dafür zwei aufeinanderfolgende Siebenmeter: TVB-Keeper Marc Huegle parierte gegen Daniel Brunner (12.), ehe HTV-Torhüter Marcel Knoll den Strafwurf von Niklas Weidemann aus dem Winkel kratzte (13.).

Kurz darauf bebte erstmals die Overberghalle, als Linksaußen Frederik Pilski die erste Führung der Gastgeber markierte – 7:6 (16.). Doch nach einer Auszeit setzten die Gäste zum Zwischenspurt an und erspielten sich die erste Drei-Tore-Führung – 7:10 (26.). Vor der Pausensirene verkürzte Robert Lukic, mit sechs Toren bester HTV-Schütze, noch auf 10:12 (30.).

Dieses Tor sollte die Ludwiger beflügeln, sie kamen mit viel Dampf aus der Pause. Während Brechten gedanklich noch in der Kabine war, erspielte sich der HTV einen 4:0-Lauf, den Rechtsaußen Kevin Polnik mit einem erfolgreichen Siebenmeter zum 17:16 vergoldete (48.).

Den Gästen fiel in dieser Phase wenig ein, doch als Alexander Sinkevitch nach acht torlosen Minuten einnetzte, war der Brechtener Knoten geplatzt (49.). Und nun traf der HTV wieder die schlechteren Entscheidungen. Mit schwerwiegenden Folgen.

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