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Der Pokal bleibt im Recklinghäuser Norden: Der alte und neue Stadtmeister PSV II ballt die Faust.

Handball

PSV II gewinnt packenden Krimi um die  Recklinghäuser Stadtmeisterschaft 

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Im Stadtmeisterschaftsduell der Recklinghäuser Handballerinnen haben sich die Teams der Eisenbahner Turngemeinde  (ETG) und der Polizeisportvereinigung (PSV) II einen echten Krimi geliefert.

Und das nicht nur über 60 Minuten, die beim 24:24 keine Entscheidung brachten. Das galt  auch  für die zweimal fünfminütige Verlängerung, nach der auf der Anzeigetafel in der Walter-Lohmar-Halle ein 27:27 aufleuchtete.  Ein Siebenmeterwerfen musste daher die Entscheidung bringen – letztlich für den Vorjahressieger.

 „Ein Siebenwerwerfen ist eine Lotterie. Es ist brutal, dass wir das Spiel so verloren haben“, erklärte der maßlos enttäuschte ETG-Trainer Kay Hiller. „Ich bin unfassbar stolz auf meine Mannschaft.“  Das konnte er nach dieser Energieleistung auch sein. Die stehenden Ovationen ihrer Fans konnten die „Eisenbahnerinnen“ nur schwer trösten. 

PSV II schrammt an Blamage  vorbei

Richtige Freude kam beim alten und neuen Stadtmeister nicht auf. „Wir haben Glück gehabt“, bekannte PSV-Trainer Torsten Düllmann. „Wir sind knapp an einer Blamage vorbeigeschrammt. Der Gegner hat toll gekämpft.“ 

Der Titelverteidiger aus dem Recklinghäuser Norden hätte gewarnt sein können.  Bei der obligatorischen Begrüßung zu Spielbeginn machten die „Eisenbahnerinnen“ eine klare Ansage. „Wir spielen auf Sieg“, kündigten sie lautstark an und ließen den Worten Taten folgen. 

ETG-Kreisläuferin Pia-Carina Hangebrauck hat freie Bahn und trifft für die Gastgeberinnen.

Pia-Carina Hangebrauck und Kim Ostler sorgten für die erste Führung (3:2, 9.), die der Bezirksligist ausbaute. Nach der Pause (13:10), wendeten die Gäste zwar das Blatt und gingen durch Pauline Taron in Führung (17:18, 46.). Fortan entwickelte sich aber ein offener Schlagabtausch, den Lea Lukas 44 Sekunden vor Spielende mit dem 23:24 zugunsten der PSV fast entschieden hätte. 

Kim Ostler  gleicht in  letzter Sekunde aus

Die ETG hatte noch genug Zeit, die Verlängerung zu erzwingen. Kim Ostler traf. Weil die zweimal fünfminütige Zugabe keine Entscheidung brachte, mussten Siebenmeter herhalten.  Für die PSV trafen Jule Neuer, Pauline Taron und Juliane Sontowski, für die ETG war Kim Ostler erfolgreich.

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