Carina Püntmann hat sich am Kreis abgesetzt und kommt zum Wurf.
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Carina Püntmann hat sich am Kreis abgesetzt und kommt zum Wurf.

Handball

Balsam für die Seele: PSV-Frauen schlagen Everswinkel

  • Olaf Krimpmann
    vonOlaf Krimpmann
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Die Oberliga-Handballerinnen der PSV Recklinghausen zeigen nach der bitteren Niederlage in Ibbenbüren die erhoffte Reaktion gezeigt: Sie schlagen SC DJK Everswinkel mit 25:23 (12:11) Toren.

„Dieses Spiel tat richtig gut“, lobte Trainer Dominik Schlechter und ergänzte: „Wir haben heute gegen einen sehr starken Gegner richtig gute 60 Minuten gehabt und dabei das Spiel auch noch verdient gewonnen.“ 

Die Begegnung vor über 300 Zuschauern in der Halle Nord lebte von ihrer Intensität. Für manchen Geschmack ließen die Schiedsrichter dabei zu viel durchgehen. Wie ein Foulspiel an Lina Hovenjürgen in der 18. Minute: Michelle Behrens hatte die Recklinghäuserin beim Gegenstoß in den Wurfarm gegriffen und eine Zweiminuten-Strafe kassiert – „Rot“ wäre hier auch möglich gewesen. 

Die PSV zeigte sich von Anwurf an entschlossen, vor allem die siebenfache Torschützin Lara Janz warf sich zunächst den Ibbenbüren-Frust von der Seele. Absetzen konnte sich dabei zunächst keine Mannschaft. Zur Intensität kam also auch die Spannung. 

Als hätte wer den Stecker gezogen

Bis zur Vorentscheidung dauerte es daher 43 Minuten: Leonie Schmidhuber, die in der zweiten Hälfte ein überragendes Spiel machte, und Lina Hovenjürgen warfen die PSV mit vier Toren in Front (21:17). Als Lara Janz per Siebenmeter und abermals Schmidhuber auf 23:17 erhöhten (45.), schien das Spiel entschieden. 

Doch plötzlich war es, als sei bei der PSV der Stecker gezogen: Nichts klappte mehr, unter anderem zwei Siebenmeter wurden nicht genutzt, was Everswinkel wieder bis auf drei Treffer heran brachte (23:20). Lina Hovenjürgen mit einem beherzten Wurf aus dem Rückraum zum 24:20 (54.) beendete dann aber die sechsminütige Torflaute. 

„Das war aber auch die einzige Phase in unserem Spiel, die man kritisieren kann“, so Trainer Schlechter. „Weil die Mädels da mal wieder zu viel nachgedacht hatten.“ Diesmal aber zog die PSV den Kopf aus der Schlinge und brachte das Spiel letztlich sicher durch die hektischen Schlussminuten.

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