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Kevin Polnik (r.) und der HTV 95/28 treffen im Kellerduell auf den TV Brechten.

Handball

HTV in der Pflicht

RECKLINGHAUSEN - Es wird höchste Zeit für die Landesliga-Handballer des HTV 95/28 wieder doppelt zu punkten. Acht der letzten neun Ligaspiele verloren die Ludwiger. Der Aufsteiger stürzte ans Tabellenende. Jetzt bietet sich im Kellerduell mit dem TV Brechten die Möglichkeit zur Wende. Stadtrivale ETG will beim ASC Dortmund überraschen.

HTV 95/28 - TV Brechten:

Zu einem viel zitierten Vier-Punkte-Spiel treffen sich am Samstagabend der HTV und TV Brechten in der Overberg-Sporthalle (Anwurf: 19:30 Uhr). Im Duell Letzter gegen Elfter geht es für die Hausherren schließlich nicht nur darum, das eigene Punkte-Konto aufzubessern, sondern auch darum, die Brechtener nicht davonziehen zu lassen.

„Wir sind in der Pflicht, das Spiel zu gewinnen“, macht HTV-Trainer Andreas Gutzeit aus der Zielsetzung auch keinen Hehl. Um in Reichweite der angepeilten zwei Punkte zu kommen, müssen sich die Ludwiger allerdings gerade vorne enorm steigern. Zuletzt gelang es dem HTV schließlich kaum, den Ausfall von Mittelmann Slaven Lukic wettzumachen. Zu wenig Torgefahr entwickelten die verbliebenen Akteure aus dem Rückraum, um über die 20-Tore-Marke zu kommen.

„Was wir in den letzten Spielen gezeigt haben, war nicht landesliga-tauglich“, gesteht auch Andreas Gutzeit ein, der den personellen Engpass am Wochenende vor heimischem Publikum vor allem mit mehr Kampfgeist kompensieren möchte.

ASC 09 Dortmund - ETG:

Der Sieg im wichtigen Spiel gegen den ASV Hamm-Westfalen III hat der ETG Auftrieb gegeben. Dennoch brauchen die Eisenbahner nach wie vor dringend Punkte, um im Abstiegskampf an Boden gutzumachen. Dass die Trauben beim Tabellenvierten ASC 09 Dortmund (So., 17 Uhr) sehr hoch hängen, weiß auch ETG-Coach Steffen Lüning. „Wir sind klarer Außenseiter“, sagt er, was aber keinesfalls heißt, dass die Recklinghäuser ohne Ambitionen die Reise nach Aplerbeck antreten.

Soll es mit einem Punktgewinn bei den vor der Saison hoch gehandelten Dortmundern klappen, müssen die Gäste insbesondere Spielgestalter Marc Bradtke in den Griff bekommen. Der Mittelmann ist Dreh- und Angelpunkt im Spiel des ASC. Steffen Lüning hofft zudem, dass bei seinen Schützlingen auch die Einstellung wieder stimmt. „Es wird zwar ein hartes Spiel für uns. Aber ich erwarte, dass die Mannschaft diese Aufgabe annimmt“, gibt sich der Trainer der ETG jedenfalls kämpferisch.

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