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Die ETG (schwarz) spielt im Saisonfinale noch um den Klassenerhalt. Ohne Druck ist der HTV 95/28.

Handball

ETG Recklinghausen kämpft um die Relegation

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RECKLINGHAUSEN - Um die Landesliga zu halten, müssen die Handballer der ETG den Umweg über die Relegation nehmen. Um diese "Extra-Spiele" überhaupt zu erreichen, müssen die Eisenbahner gegen einen direkten Konkurrenten hoch gewinnen. Für Ligarivale HTV 95/28 soll der Landesliga-Abschied versöhnlich verlaufen.

SV Eintracht Dolberg - ETG (Samstag, 19:15 Uhr, Mehrzweckhalle Dolberg, Lambertistraße, Ahlen):

„Nur“ zu gewinnen, das reicht den Eisenbahnern nicht aus. Um die morgigen Gastgeber zu überholen und in die Relegtion einzuziehen, müssen die Schützlinge von Spielertrainer Steffen Lüning mit fünf Toren Unterschied gewinnen. Oder mit vier Toren Unterschied und selbst mehr als 21 Tore werfen (Hin: 20:24). Ein bisschen mutet das Saisonfinale also wie ein Europapokal-Spiel an.

Nach der Derby-Niederlage gegen den HTV 95/28 hadert Lüning weniger mit der Spielweise. „Da müssen wir gar nicht so viel anders machen. 22 Gegentore sind absolut okay. Zumal wir ein paar Tore noch hergeschenkt haben.“

Die Offensivleistung gibt dem Spielertrainer zu denken: „Die Chancen haben wir teilweise astrein herausgespielt, sind dann aber an unseren eigenen Nerven gescheitert.“

Nimmt man das 20:27 beim TV Brechten hinzu, zeigt sich, dass die Eisenbahner in der wichtigen Endphase der Landesliga-Spielzeit ein nervöses Handgelenk bekommen. „In den letzten drei Wochen haben wir es nicht geschafft, eine konstante und konsequente Leistung auf die Platte zu bringen“, meint Lüning, der personell auf das gleiche Personal wie in der Vorwoche bauen kann.

HTV 95/28 – VfL Brambauer (Samstag, 19:30 Uhr, Overberghalle):

Dass der letzte Heimauftritt der Saison in gemütlicher Runde ausklingen wird, ist in König Ludwig eine Selbstverständlichkeit. Eine große Verabschiedungszeremonie ist aber laut Trainer Andreas Gutzeit nicht geplant. Intern werde man zunächst eine Saisonanalyse und eine Bestandsaufnahme des Kaders machen, dann „wird feststehen, wer den Klub verlässt oder aufhört.“ Abschließend geklärt sei das aber noch nicht, betont Gutzeit.

Der HTV-Trainer will vielmehr nochmals in den letzten 60 Saisonminuten ganz vorzeigbaren Handball in der Overberghalle präsentieren. „Gegen einen sehr guten Gegner“, wie Gutzeit auf das Hinspiel zurückblickt (27:40). „Wir wollen ein ordentliches Spiel machen und dann müssen wir sehen, wie es sich entwickelt. Wir können was holen, das haben wir gegen die ETG gesehen. Das haben wir aber zuletzt viel zu oft vermissen lassen“, erklärt der HTV-Trainer.

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