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Konzentriert sich aufgrund seiner Schulterprobleme ausschließlich auf das Coaching: ETG-Spielertrainer Steffen Lüning.

Handball

Rote Laterne und Winterschlaf-Modus

RECKLINGHAUSEN - Zu Beginn eines neuen Jahres nehmen sich viele gute Vorsätze. In dieser Hinsicht bilden Trainer Steffen Lüning und die Landesliga-Handballer der Eisenbahner Turngemeinde (ETG) keine Ausnahme. „Wir wollen so schnell wir möglich von den letzten drei Plätzen weg“, formuliert der Teamchef das Ziel für die Restsaison.

ETG - SV Eintracht Dolberg (So., 11 Uhr, Walter-Lohmar-Halle):

Zum Auftakttraining begrüßte der weiterhin an der Schulter verletzte Spielertrainer sein Team mit einer guten und einer schlechten Nachricht: „Die schlechte war, dass wir trotz des Derbysieges gegen den HTV weiterhin auf dem letzten Platz stehen. Die gute, dass Platz sieben nur zwei Punkte entfernt ist.“ In der Tat ist bei der aktuellen Tabellenkonstellation noch alles möglich für die „Eisenbahner“.

Um in der Tabelle wie gewollt nach oben zu kommen, sind Siege gegen direkte Kontrahenten wie Dolberg allerdings Pflicht. Lüning setzt hierbei zum einen darauf, dass seine Schützlinge mit demselben Biss zu Werke gehen wie im Stadtdeerby gegen den HTV. Zum anderen auf personelle Verstärkung. Mit Mike Bebnista (2. Mannschaft) und dem A-Jugendlichen Tim Senge werden zwei bisherige Aushilfen fortan fest bei der Ersten Mannschaft der ETG an Bord sein.

VfL Brambauer - HTV 95/28 (So., 18 Uhr):

So ganz haben die Handballer des HTV 95/28 die Derby-Niederlage vor Weihnachten gegen die ETG noch nicht verdaut. „Wir haben noch etwas wiedergutzumachen“, meint jedenfalls HTV-Coach Andreas Gutzeit und hofft daher auf einen kämpferischen Einstand seiner Schützlinge ins neue Jahr.

Die erste und aufgrund der in den Ferien gesperrten Halle auch einzige Trainingswoche der „Ludwiger“ war aufgrund der hohen Trainingsbeteiligung vielversprechend. „Wir müssen zusehen, dass wir schnell aus dem Winterschlaf-Modus kommen“, hofft Gutzeit, dass der Trainingsrückstand seines Teams nicht allzu sehr ins Gewicht fällt. Beim VfL Brambauer erwartet den HTV ein routinierter Gegner, der mit Sebastian Pohl oder Kreisläufer Jan Richter höherklassig erfahrene Spieler in seinen Reihen hat.

Nach seiner Daumenverletzung könnte Daniel Brunner beim HTV nach fast zweimonatiger Pause wieder mitwirken.

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