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Alexander Stautenberg (Mitte) und die Landesliga-Handballer der ETG streben gegen Borussia Höchsten nach dem 18:47 im Hinspiel Wiedergutmachung an.

Handball

ETG schöpft neuen Mut

RECKLINGHAUSEN - Unterschiedlicher könnte die Gefühlslage bei den abstiegsbedrohten Landesligisten HTV 95/28 und Eisenbahner Turngemeinde (ETG) nicht sein. Letztere Mannschaft schöpft seit der Vorwoche neuen Mut.

Vor dem Heimspiel gegen den RSV Altenbögge-Bönen am heutigen Samstag (19:30 Uhr, Overberghalle) gibt sich HTV-Trainer Andreas Gutzeit keiner Illusion hin.

Bei sechs Zählern Rückstand zum rettenden Ufer, sieben noch ausstehenden Partien und einem prall gefüllten Lazarett hat das Schlusslicht nur noch geringe Chancen auf den Klassenerhalt. „Realistisch gesehen ist der Zug abgefahren“, redet der Recklinghäuser Teamchef nicht lange um den heißen Brei herum.

Um die aktuelle Lage richtig einzuordnen, bemüht Andreas Gutzeit einen Blick zurück. „Es war uns nach dem Aufstieg allen klar, dass so eine Situation entstehen kann. Dass wir mit so vielen Verletzten klar kommen müssen, konnte natürlich niemand ahnen. Aber jetzt müssen wir eben damit umgehen.“

Auch gegen den RSV Altenbögge-Bönen, eine der erfahrensten Mannschaften der Liga, werden mit Thomas Ostler und Kevin Polnik wohl wieder zwei eher schmal und klein gebaute Akteure für Torgefahr aus dem Rückraum sorgen müssen, die ansonsten auf den Außenpositionen wirbeln.

ETG - TuS Borussia Höchsten (Sonntag, 11 Uhr, Walter-Lohmar Halle): Der 20:19-Derbysieg beim SV Westerholt hat im ETG-Lager die Hoffnung auf den Klassenerhalt am Leben erhalten. „Das war vor allem eine richtig willensstarke Leistung. Auf die kann man aufbauen“, findet Spielertrainer Steffen Lüning. Die entfachte Euphorie wollen die Recklinghäuser mit in das Heimspiel gegen Borussia Höchsten nehmen.

Das Hinspiel in Dortmund dürfte den „Eisenbahnern“ in schlechter Erinnerung sein. Mit 18:47 gingen sie seinerzeit unter. Wiedergutmachung ist daher das Stichwort vor dem Rückspiel, in das die Hausherren mit Ambitionen gehen. „Wir müssen in jedes Spiel gehen mit der Zielsetzung, Punkte zu holen“, hofft auch Lüning, der mit Schulterbeschwerden nach dem Derbyeinsatz wohl an diesem Wochenende wieder pausieren muss, auf eine reelle Chance für sein Team.

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