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Titel verteidigt: Die Verbandsliga-Handballerinnen der PSV II sind erneut Stadtmeister.

Handball

Souveräne Titelverteidigung

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RECKLINGHAUSEN - Zur Debatte stand der erneute Titelgewinn eigentlich nie. Verbandsliga-Aufsteiger Polizeisportvereinigung (PSV) II nahm seine Favoritenrolle im Endspiel gegen Bezirksligist Eisenbahner Turngemeinde (ETG) ernst. Letztlich gab es ein standesgemäßes 28:13 (14:6).

Am erneuten Titelgewinn der gastgebenden PSV II konnten die Eisenbahnerinnen aber nicht rütteln. „Wir haben uns nicht blamiert. Alles gut“, kommentierte Stefan Hansen (ETG) die Niederlage.

„Es war ein kurzweiliges Spiel“, registrierte auch PSV-Coach Christoph Elvert. Nicht nur aufgrund der verkürzten Spielzeit von 2x20 Minuten. „Die ETG hat sich teuer verkauft und immer wieder Druck auf die Lücken gemacht. Wir mussten schon etwas für den Sieg tun.“

Der Titelverteidiger startete trotz einiger Umstellungen druckvoll und zog sofort davon. Über 4:1 (6.) und 8:3 (10.) war zur Halbzeit bereits die Vorentscheidung gefallen. „Es war nicht alles reibungslos“, analysierte Elvert. „Als Favorit haben wir vernünftig gespielt, weil meistens die Konzepte funktioniert haben.“ Speziell mit der ersten und zweiten Welle kam der Verbandsliga-Aufsteiger zum Erfolg. „Wenn wir vorn den Ball verloren haben, kam er mit dreifachem Tempo zurück“, erkannte Hansen Konditions- und Geschwindigkeitsprobleme bei seinen Spielerinnen. „Da haben wir Nachholbedarf.“

Auch die ETG blickte zufrieden auf das Endspiel zurück. Gelungene Aktionen – speziell wie jene von Julia Schug, die per Heber oder mit einer für sie ungewöhnlichen Wurftäuschung traf – honorierte das Publikum mit „ETG, ETG“-Sprechchören. Was auch Fachschaftsleiter Wolfgang Temme bei der Siegerehrung aufgriff: „Solch ein Publikum, das so hinter seiner Mannschaft steht, das wünscht man sich.“

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