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PSVTorhüterin Ella Vietor hielt in der Schlussphase glänzend.

Handball

Starker Schlussspurt

Recklinghausen - Unter dem Strich steht ein 30:23 (13:12)-Erfolg für die A-Jugend-Handballerinnen der Polizeisportvereinigung (PSV) über den FC Vorwärts Wettringen. Das letztlich klare Ergebnis täuscht aber darüber hinweg, dass sich der von Frauke Korfsmeier und Sandra Mroz trainierte Oberligist lange schwergetan hat.

„Wir haben am Ende weniger technische Fehler gemacht“, erklärt Sandra Mroz, die sich auch darüber freut, dass ihre Mannschaft im Gegensatz zu den letzten Spielen in der Schlussphase nicht eingebrochen ist.

Am Ende spielte die PSV so, wie es sich das Trainerduo schon von Beginn an erhoffte. Die Abwehr stand sicher, fing Bälle ab und leitete Tempogegenstöße ein. Weil auch Torhüterin Ella Vietor, die Emma Pape zwischen den Pfosten ablöste, redensartlich die Schotten dichtmachte, blieb das Schlusslicht in den letzten sechs Spielminuten ohne Treffer, während der Tabellenzweite fünfmal traf.

Wettringen nutzte zu Beginn, dass die PSV-Abwehr nicht sattelfest stand und begegnete den Gastgeberinnen auf Augenhöhe. Zoe Stens gelang zwar die erste Recklinghäuser Führung (6:5, 14.), entscheidend absetzen konnten sich die Gastgeber zunächst aber nicht. Erst nach dem 15:16 (39.) holte das Korfsmeier/Mroz-Team zum vorentscheidenden Schlag aus und spielte sich eine Drei-Tore-Führung heraus (20:17, 47.). Und die gab die nötige Sicherheit.

Gern würde die PSV nahtlos an die gute Leistung der Schlussphase im nächsten Spiel anknüpfen. Am 14. Februar müssen die Recklinghäuserinnen beim verlustpunktfreien Spitzenreiter TG Hörste (20 Uhr, Wasserwerkstraße, Halle/Westfalen) eine ungleich schwerere Aufgabe lösen. „Die Ansetzung an einem Donnerstagabend ist eine Frechheit“, schimpft Sandra Mroz.

PSV: Pape, Vietor; Volmer (2), Peters (9/5), Kurzeja (2/1), Istrefi, Sontowski (5), Eren (3), Diebke (4), Behncke (1), Stens (4), Suttmeyer

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