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Kevin Tischner erzielte drei Treffer für die SG Suderwich.

Handball

SG Suderwich verliert letztes Heimspiel

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RECKLINGHAUSEN - Die SG Suderwich hat das letzte Heimspiel der Bezirksliga-Saison äußerst unglücklich verloren. Eigene Fehler und zweifelhafte Schiedsrichter-Entscheidungen führten zum 30:32 (15:15) gegen die HSG Wetter/Grundschöttel.

„Für die Jungs ist es ärgerlich“, bilanzierte Trainer Alexander Gerdes. „Die Mannschaft hat gekämpft und alles probiert. Aber zum Schluss sind wir benachteiligt worden.“ 30:30 hatte es auf der Zielgeraden gestanden, als Jan Anderle rüde attackiert wurde. „Ein ganz klares Foul“, schildert Gerdes. Der Pfiff des Gespanns blieb aus. Beim folgenden (erfolgreichen) Tempo-Gegenstoß sahen die Surker auch noch ein Fußspiel. In Rückstand vergab Suderwich die erneute Chance zum Ausgleich und kassierte das 30:32. „So verlierst du dann ein Spiel zwischen zwei gleichwertigen Mannschaften“, haderte Gerdes. „Klar haben wir über die gesamte Spielzeit viele Fehler gemacht. Aber auf diese Weise zu verlieren, ist sehr, sehr bitter“, so der SGS-Teamchef.

Wetter legte vor, Suderwich zieht nach

Nach ausgeglichener Anfangsphase (8:8, 14.) zogen die Gäste, die im Abstiegskampf noch jeden Zähler benötigen, auf drei Tore davon (10:13, 24.). Kurz vor der Pause hatte die SGS wieder ausgeglichen (14:14, 29.). Auch im zweiten Durchgang legte Wetter/Grundschöttel zunächst vor (16:18, 32.), ehe die SGS wieder ausglich (26:26, 54.) und sogar die Führung übernahm (30:28, 58.).

Suderwich spielt zu selten in voller Bestzung

„Vorne hatten wir auf ein, zwei Positionen nicht den besten Tag“, gestand Alexander Gerdes. „Wir hätten durchaus früher den Sack zu machen können. Dann brauchen wir uns nicht über die letzten Szenen zu beschweren.“ Was den Trainer umtreibt: „Man hat wieder gesehen, dass wir in dieser Besetzung eine gute Rolle in der Bezirksliga spielen können.“ Wenn allerdings lediglich am Spieltag 13 Spieler auf dem Spielberichtsbogen stehen, zum Training jedoch „nur vier, fünf Leute kommen, dann ist der Abstieg die logische Folge“, so Gerdes. „Die Liga ist unheimlich dicht gedrängt. Das Grundniveau ist gestiegen. Da entscheiden Kleinigkeiten. Und in dieser Saison geschah das zu häufig gegen uns.“

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