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Auch in Seitenlage erfolgreich: Simon Berg von der PSV.

Handball - Verbandsliga

28:25 - wichtige Punkte für die PSV

RECKLINGHAUSEN - Der OSC Dortmund ist in dieser Saison der Lieblingsgegner der PSV Recklinghauen. Vier Monate nach dem überraschenden Hinspielerfolg siegte der hiesige Verbandsligist auch im Rückspiel. Mit 28:25 (14:15) sammelte die PSV zwei weitere wichtige Zähler im Abstiegskampf ein.

„Letzte Woche lief nichts zusammen, umso schöner ist, wenn es heute mal geklappt hat“, pustete Trainer Christian Pieper tief durch. Worauf der Übungsleiter anspielte, war klar: Der in dieser Saison von argem Verletzungsech verfolgte OSC hatte auch in der Halle Nord nur zwei Feldspieler als Ersatz auf der Bank dabei. Die Vorgabe bei der PSV war daher, den Gegner müde zu spielen.

Das allerdings dauerte, in den ersten 30 Minuten konnte sich keine Mannschaft einen entscheidenden Vorteil erspielen. Recklinghausen schaffte es nur selten, die Achse Rückraummitte – Kreis auszuschalten, dazu verwarfen die Gastgeber etliche freie Bälle. Fast schien es, als sollte sich der letzte Trend damit nahtlos fortsetzen.

Es dauerte bis zur 42. Minute, ehe die Begegnung in eine Richtung kippte: Kay Sodys, einmal mehr bester Werfer bei den Recklinghäusern „murmelte“ aus der Drehung einen Ball an den Innenpfosten des Dortmunder Tores zur 20:18-Führung ins Netz. Und diesen Vorsprung baute die PSV, die nun einen guten Rückhalt in Form von Stamatis Papaionanniou hatte (hielt zwei Siebenmeter) kontinuierlich aus, auch wenn Dortmund noch einmal zum 23:23 egalisieren konnte.

Doch die Körner, um die Partie nochmals zu drehen, hatte der Gast nicht mehr. Spätestens als Maximilian Hülsmann einen Abpraller in die Hände bekam und von Außen zum 28:24 traf, war das Spiel entschieden. „Es war klar zu sehen, dass der Gegner müde war, da kommt dann nicht mehr jeder Pass an“, so Christian Pieper. „Wir wollten bewusst mit Tempo dagegen halten auch auf die Gefahr hin, dass auch nicht alles gelingt.“ An dem Abend sollte es reichen.

Bereits vor der Partie hatte der Sportliche Leiter Michael de Bruyn eine gute Nachricht: Lars Kroellken wird zurückkehren zur PSV. Der vielseititg einsetzbare Rückraumspieler war vor dieser Saison zum Liga-Konkurrenten TuRa Bergkamen gewechselt. „Sportlich und menschlich passt er natürlich bombig in die die Mannschaft“, so de Bruyn.

Kroellken soll den Weggang von Yannis Grasediek kompensieren, den es nach dieser Spielzeit zum Drittligisten TuS Volmetal zieht (wir berichteten). Kroellkens Zusage gilt sowohl für die Verbands- als auch für die Landesliga, so der Sportliche Leiter.

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