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Verlässt die PSV Recklinghausen nach acht Jahren: Kay Sodys.

Handball

"Das tut natürlich weh" - PSV Recklinghausen verliert drei wichtige Spieler

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  • Kevin Korte
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Die PSV Recklinghausen hat vorgesorgt: Drei Spieler verlassen den Handball-Verbandsligisten. Doch die Sportliche Leitung um Michael de Bruyn hat bereits drei Zugänge präsentiert.

  • PSV Recklinghausen beklagt drei Abgänge
  • Der Verbandsligist hat aber für die Ersatz gesorgt
  • Der Kader für die Spielzeit 2020/21 steht 

Bei Verbandsligist PSV Recklinghausen haben sie die Corona-Zwangspause genutzt, um die wichtigsten Personalfragen zu klären. Die haben es in sich.

Gleich drei wichtige Spieler stehen nicht mehr zur Verfügung: Rückraumspieler Kay Sodys, Linksaußen Max Hülsmann und Herbstneuzugang Steffen Lüning verlassen die PSV. Sie orientieren sich beruflich neu, ziehen um oder können die Belastung Verbandsliga nicht mehr stemmen. „Wir haben den Jungs angeboten, zu bleiben und das Training zu reduzieren. Aber das wollten sie nicht“, berichtet der Sportliche Leiter Michael de Bruyn. Ganz oder gar nicht – so das Signal der Spieler. „Das ehrt sie auch. Aber die Umstände tun jetzt natürlich schon weh.“

Im Gegenzug hat die PSV drei Neuzugänge präsentiert, die das Zeug haben, die Abgänge zu ersetzen.

Oliver Niederquell: Der Linksaußen ist 19 Jahre jung und kommt vom Verbandsliga-Rivalen OSC Dortmund. Mit den A-Junioren der JSG Ewaldi Aplerbeck/OSC Dortmund wurde er 2019 Oberliga-Meister. De Bruyn: „Wir sind stolz darauf, dass wir so einen guten, jungen Handballer zur PSV holen konnten. Olli hat viel Potenzial für die Zukunft.“

Florian Stracke: Der 23-jährige Rückraumspieler kommt vom Oberligisten HTV Hemer zur PSV, davor war er beim Verbandsligisten TV Halingen am Ball. „Ein sehr netter Typ“, sagt Michael de Bruyn, „undein wurfgewaltiger Spieler mit Gardemaß.“ Der knapp zwei Meter lange Stracke soll statt Sodys für die „einfachen“ Treffer sorgen.

Henning Schrief: Sechs Jahre spielte der Halterner beim ASV Senden in der A-Jugend-Bundesliga und in der ersten Mannschaft. 2019 schaffte er mit seinem Heimatklub HSC Haltern-Sythen den Aufstieg in die Oberliga, zuletzt war er in Baden-Württemberg für Oberligist TSV Zizishausen am Ball. Bei der PSV wird Schrief doppelt gefordert sein: vorn am Kreis, hinten im Innenblock. „Wir stehen schon lange in Kontakt und sind froh, dass es jetzt geklappt hat“, sagt de Bruyn. „Mit seiner Erfahrung wird Henning uns sehr weiterhelfen.“ „In der Summe sind wir zufrieden“

Führt das Torhütertrio an: Jonas Beermann.

Das Fazit des Sportlichen Leiters: „In der Summe sind wir mit den Neuverpflichtungen sehr zufrieden. Damit sollten wir die Abgänge kompensieren können. Wir haben fast alle Plätze im Kader doppelt besetzt.“ Im Tor setzt die PSV mit Jonas BeermannAlexander Busche und A-Junior Lukas Mehlwitz auf ein Dreiergespann.

Die

Personalplanung

der PSV Recklinghausen ist damit

abgeschlossen

. Oder so gut wie. De Bruyn: „Wenn uns jetzt noch

ein Rückraumspieler

vor die Füße fallen sollte, schlagen wir zu.“ Trainer

Nadim Karsifi

, der

langfristig beim Verbandsligisten angeheuert hat

, würde sich nicht beklagen.

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