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Ein mittlerweile gewohntes Bild in der Halle Nord: Jubel bei Tabellenführer PSV.

Handball

PSV macht Riesenschritt in Richtung 3. Liga

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Welch ein Spieltag für die Oberliga-Handballerinnen der PSV Recklinghausen: Es lief einfach nur perfekt für die Mannschaft von Trainer Dominik Schlechter.

  • In eigener Halle kam die PSV zu einem in dieser Höhe sicher kaum erwarteten 32:22 über den Tabellenzweiten Ibbenbürener SpVg.
  • Zuvor hatte der ärgste Verfolger ASC Dortmund im Auswärtsspiel bei Halden-Herbeck Federn gelassen und überraschend verloren.
  • In den letzten acht Pflichtspielen tritt die PSV noch fünf Mal in der Halle Nord an - die ist eine Festung, seit Dezember 2018 gab es dort keine Niederlage.

Glückwünsche zur vorzeitigen Meisterschaft wollte der Trainer Dominik Schlechter aber noch keine entgegen nehmen. „Erst kommt nächste Woche das Spiel in Everswinkel“, so Schlechter. Und doch kann sich die PSV jetzt quasi nur noch selbst schlagen: Sie liegt nach Minuspunkten vier Zähler vor dem ASC und hat in den letzten acht Partien gleich fünfmal Heimrecht. 

Trainer sieht eine sensationelle Anfangsphase

Der B-Lizenzler wusste  nach dem 32:22 (19:9) gar nicht, wie er die Leistung einordnen sollte: „Es war ein komisches Spiel“, meinte Schlechter, denn echte Stimmung auf den Rängen wollte keine aufkommen, zu sicher hatte die PSV den Gegner aus Nordwestfalen im Griff. 

Über ein 7:2 stürmte die PSV dank zahlreicher Ballgewinne am eigenen Kreis bis zur 14. Minute auf 12:3 davon. „Wir haben eine sensationelle Anfangsphase gespielt“, lobte denn auch der Trainer, der aber dennoch nicht in Euphorie verfallen wollte: „Der Gegner hat sich dann schnell aufgegeben. Und wir haben’s danach nur noch verwaltet.“

Die Bilder vom PSV-Sieg über Ibbenbüren

 © Olaf Krimpmann
 © Olaf Krimpmann
 © Olaf Krimpmann
 © Olaf Krimpmann
 © Olaf Krimpmann
 © Olaf Krimpmann
 © Olaf Krimpmann
 © Olaf Krimpmann

 So hielt sich die Spannung in engen Grenzen, wozu zweifelsfrei auch das Harz eine Rolle spielte: „Wir spielen heute so wie Ibbenbüren in deren Halle“, meinte Stella Krüger. Das Hinspiel bei der Ibbenbürener SpVg. hatte die PSV noch mit 19:26 verloren… 

Die Ex-Nationalspielerin sah die Partie in den zweiten 30 Minuten nur von der Bank aus – wenn sie denn etwas sah! Kurz vor der Halbzeit hatte Krüger aus nächster Nähe einen Ball ins Gesicht bekommen und war benommen zu Boden gegangen. 

Bis zum 30:16 war es eine Deklassierung

Aber auch das spricht dann eben für die PSV in dieser Saison, die in eigener Halle zuvopr schon die Spitzenspiele gegen ASC Dortmund und Lit Tribe Germania gewinnen konnte: Die Mannschaft zeigte sich unbeeindruckt, deklassierte bis zum 30:16 (47.) den Gegner, ehe die PSV Recklinghausen in den letzten zehn Minuten durchwechselte. Das änderte am Ausgang herzlich wenig.

 

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