Zufrieden mit dem Auftritt der PSV-Damen: Trainer Daniel Schnellhardt.
+
Daniel Schnellhardt Trainer bei PSV Recklinghausen

Handball

PSV-Frauen übernehmen in der 3. Liga die Tabellenspitze

  • Michael Steyski
    vonMichael Steyski
    schließen

Besser hätten die Damen der PSV Recklinghausen nicht in die 3. Liga starten können. Der Aufsteiger gewann auch die zweite Partie. Der 26:19 (10:10)-Erfolg bei der Zweitvertretung von Borussia Dortmund war auf jeden Fall verdient.

  • • PSV-Frauen stehen mit 4:0 Punkten an der Tabellenspitze.
  • • Keeperin Iris Schultz trägt sich in die Torschützenliste ein
  • • Marie Küppers ist mit sechs Treffern beste PSV-Schützin.

Logisch, dass PSV-Trainer Daniel Schnellhardt nach dem Sieg in der Halle Wellinghofen zufrieden ist. Bekanntlich haben die Recklinghäuserinnen zum Auftakt gegen SFN Vechta mit 30:28 gewonnen. „Wir genießen die Tabellenführung. Es ist eine schöne Momentaufnahme“, sagt Schnellhardt. Was ihn freute: Der 17-jährigen Jana Sattler, die vor der Saison vom BVB nach Recklinghausen gewechselt war, gelang der erste Drittliga-Treffer. Es war ein Gegenstoß, der kurz vor dem Ende den 26:19-Endstand besiegelte. Ebenfalls erfreulich: Marie Küppers schaffte mit sechs Toren in ihrem ersten Drittliga-Spiel gleich einen erstklassigen Einstand. Dabei hatte die Linksaußen-Spielerin nur wenig Fehlwürfe.

Und dann war da noch Iris Schultz. Der PSV-Torfrau gelang der zweite Treffer ihrer langen Karriere. Als der BVB es mit einer siebten Feldspielerin probierte, traf Schultz mit einem weiten Wurf über das ganze Feld ins leere Dortmunder Tor zum zwischenzeitlichen 15:12 (40.).

Aus einem 3:0 wird schnell ein 5:5

Die Recklinghäuserinnen waren zu Beginn gleich wach, legten fix eine 3:0-Führung vor. Dann aber gesellten sich Fehlwürfe zum PSV-Spiel. Der Gegner glich ebenso schnell zum 5:5 aus (9.). Zwar legten die Gäste bis zur Halbzeit stets vor, der BVB blieb aber dran – 10:10 stand es zur Pause.

Im zweiten Abschnitt setzte sich die Schnellhardt-Truppe dann schnell ab. Die Basis dafür: Die Abwehr stand richtig gut. Die Recklinghäuserinnen hatten auch Ex-Nationalspielerin Anne Müller (nur 2 Tore) im Griff. Neun Gegentore in der zweiten Halbzeit sprechen Bände. Zudem hatten die Recklinghäuserinnen hinten heraus mehr Luft. Die letzten drei Treffer der PSV fielen in der Schlussminute. „Deswegen ist der Sieg vielleicht ein wenig zu hoch ausgefallen, er war aber allemal verdient“, sagt Schnellhardt.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Meistgelesen

Bärwald beerbt Ebbemann
Bärwald beerbt Ebbemann
Bärwald beerbt Ebbemann
Lehrer schnüren ihre Laufschuhe
Lehrer schnüren ihre Laufschuhe
Der fünfte Stuckenbuscher Streich
Der fünfte Stuckenbuscher Streich
Der fünfte Stuckenbuscher Streich
Das waren noch Zeiten...
Das waren noch Zeiten...
Das Recklinghäuser Torjägerbarometer
Das Recklinghäuser Torjägerbarometer

Kommentare