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Die Vorstandsmitglieder der Eisenbahner Turngemeinde, Christoph Drozda (l.) und Rainer Mader (r.), ehrten langjährige Klub-Mitglieder für ihre Treue.

Jahreshauptversammlung

ETG will mitgestalten

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HILLERHEIDE - Menschen prägen Vereine. In dieser Hinsicht kann die Eisenbahner Turngemeinde (ETG) auf eine breite Basis setzen. Rund 1300 Mitglieder gehören dem Klub von der Hillerheide an.

Die Entwicklung – einen großen Zulauf verbuchte die Handball-Abteilung durch den Wechsel der Mitglieder des HSC Eintracht zur ETG – ist stabil. „Wir haben unsere Mitgliederzahl im Wesentlichen gehalten. Wir sind der zweitgrößte Verein in Recklinghausen“, freut sich Christoph Drozda. Im Rahmen der Jahreshauptversammlung betonte der Vorsitzende, dass er nicht nur das Sportangebot im Blick habe. Die ETG engagiert sich auch auf der Hillerheide. „Wir wollen den Stadtteil mitgestalten.“

Auch durch den Sport. Die „Eisenbahner“ wollen künftig verstärkt Ferienprogramme für Kinder anbieten. Ein Kurs der Badminton-Abteilung habe sich bewährt. „Wir gehen einen Schritt weiter“, sagt der Vorsitzende mit Blick auf ein Handball-Camp Ende April. Dass dieses auf eine positive Resonanz stößt, „macht uns Mut für zukünftige Projekte“, sagt Drozda.

Positiv in die Zukunft blickt auch die Leichtathletik-Abteilung, die nach einem Umbruch und „anfänglichen Schwierigkeiten“, so Jochen Schlüter, auf einem guten Weg ist und knapp 50 Kinder und Jugendliche umfasst. Auf ihre gute Jugendarbeit sind auch die Handballer stolz. „Vor allem unsere zweiten Herren profitieren schon davon“, erklärt Bernd Andersen. In Kürze hat die ETG alle Altersklassen im Nachwuchsbereich besetzt und ruht sich darauf nicht aus. „Wir sind in Grundschulen und Kindergärten aktiv“, führt Andersen fort. Der Ärger über den Abstieg aus der Bezirksliga wich bei der ersten Badminton-Mannschaft in Trotz. „Dann steigen wir nächsten Jahr wieder auf“, sagt Johannes Graw. Rasant aufgestiegen ist bereits die Cheerleader-Abteilung, der jüngste Neuzugang der ETG. Marina Kiepol konnte über eine Vielzahl an sportlichen Erfolgen berichten. Und nicht nur das. „Durch viele Auftritte konnten wir unseren Bekanntheitsgrad steigern.“

Der Tagesordnungspunkt Wahlen umfasste turnusgemäß drei Ämter, die keine Änderung ergaben. Die 75 Anwesenden sprachen dem 2. Vorsitzenden Rainer Mader, dem 1. Geschäftsführer Johannes Graw und der 2. Kassiererin Ute Bendrat ihr Vertrauen aus. Einen großen Rahmen nahm in der Versammlung auch die Ehrung langjähriger Mitglieder ein. Allen voran stand Theodor Schmelter, der der ETG seit 65 Jahren die Treue hält. Unter den Jubilaren sind auch einige langjährige Mitglieder des HSC Eintracht, die berücksichtigt wurden. „Wir schreiben ein gemeinsames Kapitel weiter“, betonte Drozda.

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