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Erfahrene Lauftreffler und die Einsteiger zeigen es beim gemeinsamen Start im Sportzentrum Hohenhorst: Sport in der in der Gemeinschaft macht Spaß.

Leichtahtletik

Das gute Gefühl bleibt

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RECKLINGHAUSEN - Viele nutzen die derzeit lauen Frühlingsabende dazu, ihre Laufschuhe zu schnüren und den Tag mit einer kleinen Runde ausklingen zu lassen.

Den ersten Schritt dorthin möchte der Lauftreff erleichtern und hat daher einen Einsteigerkurs gestartet. Unter der Regie von Antje Freihoff und Sieglinde Schiwek wird Anfängern wie Wiedereinsteigern salopp formuliert auf die Beine geholfen.

„Ich bin schon öfter gelaufen“, sagt Jenny Pfeiffer. „Ich habe aber keine Ahnung von der richtigen Technik.“ Da sich keine Fehler einschleichen sollen, nimmt die Recklinghäuserin das Angebot des Vereins dankend an. In einer Gruppe zu laufen, sei ein besserer Antrieb, erklärt sie. „Und es macht mehr Spaß“, spricht Sieglinde Schiwek aus Erfahrung.

Das kann auch Antje Freihoff bestätigen. Irgendwann habe sie angefangen, zu laufen. Zunächst nur für sich allein. Als der Lauftreff unter der Regie von Hajo Funke einen Einsteigerkurs startete, zögerte sie nicht und machte sich auf den Weg ins Sportzentrum Hohenhorst.

Inzwischen haben sich die Rollen geändert. Heute ist sie diejenige, die mit Laufinteressierten die Begeisterung für ihr Hobby teilen möchte. Und die ist bei Antje Freihoff ungebrochen. An Pfingsten wird sie am Halbmarathon in Helsinki teilnehmen. „Es ist noch Luft nach oben“, unkt sie mit Verweis auf ihre bisherigen Ergebnisse über die 21,1 Kilometer. „Ich bin langsam, aber das ist egal.“

Die Teilnahme an einem ähnlichen Wettbewerb kann sich Jenny Pfeiffer durchaus vorstellen, auch wenn sie erst am Anfang des Weges dorthin steht. Die Recklinghäuserin hält auch ein anderes Ziel für möglich. „Ein Marathon wäre auch nicht schlecht“, sagt sie und fügt schmunzelnd hinzu: „Aber man muss ja nicht gleich übertreiben.“

Das ist das perfekte Stichwort für Sieglinde Schiwek und Antje Freihoff. Die beiden Kursleiterinnen warnen Lauf-Anfänger davor, „zu viel zu wollen“ und „zu schnell anzufangen“. Damit das den neuen Lauftrefflern nicht passiert, erklärt Antje Freihoff das einfache Rezept, die Belastung langsam zu steigen. „Wir laufen und walken jeweils eine Minute im Wechsel.“ Nach gut einer halben Stunde ist beim ersten Mal Schluss. „Wir steigern das jede Woche“, kündigt sie an.

Gleichwohl empfiehlt Antje Freihoff Läuferinnen und Läufern, es nicht bei einer Einheit pro Woche zu lassen. „Zwei wären gut, drei super“, sagt die Jugendwartin des Lauftreffs. „Ein Tag Pause dazwischen wäre am besten.“

Aus einem Detail machen die beiden Kursleiterinnen keinen Hehl: „Es wird einen Muskelkater geben. Der ist bald wieder weg, aber das Gefühl, etwas Gutes für sich getan zu haben, bleibt.“

INFO Interessierte sind am kommenden Dienstag kurz vor 19 Uhr am Stadion Hohenhorst willkommen.

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