So wie im Vorjahr geht‘s diesmal nicht: Beim dritten Sparkassen-Abendlauf des Recklinghäuser Leichtathletik-Clubs wird es keinen Massenstart geben. Die Teilnehmer starten zeitversetzt einzeln oder in kleinen Gruppen.
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So wie im Vorjahr geht‘s diesmal nicht: Beim dritten Sparkassen-Abendlauf des Recklinghäuser Leichtathletik-Clubs wird es keinen Massenstart geben. Die Teilnehmer starten zeitversetzt einzeln oder in kleinen Gruppen.

Leichathletik

Nur mit Abstand - Recklinghäuser LC  startet Abendlauf unter Corona-Bedingungen

  • Meike Holz
    vonMeike Holz
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Lange hat man beim Recklinghäuser Leichtathletik-Club überlegt, ob der 3. Sparkassen-Abendlauf am Freitag, 28. August, wie geplant durchgeführt werden kann. Er kann - unter Corona-Bedingungen.

  • Recklinghäuser LC veranstaltet Sparkassen-Abendlauf zum dritten Mal
  • Es gelten besonderen Corona-Auflagen
  • Nur 200 Teilnehmer sind zugelassen

Wettbewerbe zu organisieren, das ist für die Verantwortlichen beim Recklinghäuser Leichtathletik-Club (RLC) normalerweise ein Kinderspiel. Unter den aktuellen besonderen Umständen haben sich die Planungen jedoch weitaus schwieriger gestaltet. 

Lange hatten die Veranstalter überlegt, ob sie ihren dritten Sparkassen-Abendlauf wie vorgesehen ausrichten können. „Er findet statt“, sagt Sportwart Ludger Zander erleichtert. 

Aber unter besonderen Corona-Bedingungen. Damit der Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen (FLVW) den Abendlauf genehmigt, erarbeitete der RLC gemeinsam mit der Stadt Recklinghausen ein Hygienekonzept, das jeder Läufer bei seiner Anmeldung anerkennt. 

Einzel- statt Massenstart in 75-Minuten-Zeitfenster

„Wir setzen auf ein Solo-Run-Verfahren“, erläutert Geschäftsführerin Barbara Ziesmer-Praßni. Das heißt: Am 28. August wird es keinen gemeinsamen Start aller Teilnehmer – im vergangenen Jahr waren es 74 – geben, sondern zeitversetzte Einzelstarts oder Starts von Kleingruppen mit maximal zehn Läufern. 

Um den nötigen Abstand wahren zu können, erfolgt der Start an jenem Freitagabend in einem Zeitkorridor zwischen 18 und 19:15 Uhr. Zielschluss ist um 20 Uhr. Ein Chip an der Startnummer erfasst die Zeit jedes Läufers, die hinterher im Internet abrufbar ist. 

Keine Zuschauer im Stadion erlaubt

Eine Siegerehrung wird es nicht geben. „Das ist leider nicht möglich“, bedauert Barbara Ziesmer-Praßni. Auf die gewohnte Atmosphäre mit lautstarker Anfeuerung auf der Zielgeraden müssen die Läuferinnen und Läufer diesmal auch verzichten. Zuschauer dürfen nicht ins Stadion. 

Stattdessen sollen sie die Aktiven entlang der Strecke anfeuern – und dabei dennötigen Abstand zueinander wahren. Die Teilnehmerzahl ist auf 200 begrenzt und dürfte bei dieser ersten Laufveranstaltung im Kreis Recklinghausen wohl erreicht werden. 

Kaum war das Anmeldeportal (https://my.raceresult. com/147532)  freigeschaltet, sicherten sich die ersten Läufer bereits einen Startplatz. „Alle sind froh, endlich wieder laufen zu dürfen“, sagt Pressesprecher Michael Orlowski.

Vorbild für andere Vereine

Der RLC wird mit seinem Lauf ein Vorbild für andere Vereine sein, die ähnliche Veranstaltungen planen. Daher hat auch FLVW-Laufwart Klaus-Peter Münzer sein Kommen angekündigt. Auch die Recklinghäuser wollen ihren Erfahrungen auswerten – mit Blick auf ihren traditionsreichen Silvesterlauf.

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