Kreisliga-A-Fußballer des SV Hochlar 28 bejubeln ein Tor.
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Ein derzeit gewohntes Bild beim SV Hochlar 28: Kapitän Niklas Matena (l.) und seine Teamkollegen jubeln.

Fußball

Mit makelloser Bilanz an der Spitze - diese Mannschaft startete optimal in die Saison

  • Meike Holz
    vonMeike Holz
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Sechs Spiele, sechs Siege. Den Start in die Saison kann A-Kreisligist SV Hochlar 28 zurecht als gelungen bezeichnen. Zumal die Mannschaft von Trainer Thomas Mlodoch salopp formuliert „auf zwei Hochzeiten tanzt“ und auch noch im Kreispokal-Wettbewerb vertreten ist.

Überraschend kommt diese Entwicklung nicht. „Ich hätte das so vor der Saison unterschrieben“, sagt Kapitän Niklas Matena. Weil die Hochlarer Fußballer zuversichtlich in die Spielzeit gestartet sind. Nach der langen Corona-Zwangspause „hatten alle wieder Bock“, erklärt der 22-Jährige.

Diese Spielfreude bringt der Spitzenreiter auf den Platz. Auch, weil die Ergebnisse für die Elf vom Segensberg stimmen. „Es hätte auch anders ausgehen können“, räumt Matena ein. „Wir haben die ersten Spiele aber knapp gewonnen.“ Und jeder Sieg stärkt aufs Neue das Selbstvertrauen.

Viele Faktoren kommen zusammen

Der aktuell positive Lauf ist schwer auf einen Aspekt zu reduzieren. Sicherlich spielt es eine Rolle, dass der SVH mit einer eingespielten Mannschaft antritt. Ein Faktor sei aber auch der neue Trainer Thomas Mlodoch, erklärt Niklas Matena. „Er passt gut in das gesamte Konzept.“ Mlodoch ist nicht der einzige Neuzugang, den die Vereinsverantwortlichen an die Averdunkstraße lotsen konnten. Eine wichtige Rolle spielen auch die lange verletzten Kevin Portmann und Daniel Schleume. „Mit ihrer Erfahrung helfen uns weiter“, sagt der Mannschaftskapitän und verweist auf seine Eindrücke aus dem Training.

Sorgen bereiten Niklas Matena die aktuell steigenden Infektionszahlen und eine mögliche Reaktion des Fußball-Kreises. „Da haben wir ein Auge drauf“, sagt der 22-Jährige, der gern auf eine Saisonunterbrechung verzichten würde. „In unserer Situation wäre das extrem blöd.“

Auch ungeachtet der Tabellenkonstellation sagt der Recklinghäuser: „Wir wollen spielen.“ Die Zwangspause im Frühjahr war schon lang genug. Aber, das betont der junge Fußballer: Die Gesundheit geht vor.

Erste Saison als Mannschaftkapitän

Vor diesem Hintergrund hätte sich Niklas Matena seine erste Saison als Mannschaftskapitän sicherlich anders vorgestellt. Seine volle Konzentration gilt aber dem Spiel auf dem grünen Rasen und bald auch auf dem neuen Kunstrasen. „Ich versuche, die Mannschaft zu unterstützen. So, wie ich auch unterstützt werde“, beschreibt er seine neue Rolle auf dem Feld.

Von hinten heraus lenkt er das Spiel und rückt bei Standards mit nach vorn. So wie zuletzt gegen den VfB Waltrop, als er bei Ecken nur knapp am Tor vorbei köpfte. „Daran muss ich noch arbeiten“, sagt der Hochlarer, der bislang ein Tor erzielte. „Es dürfen gern mehr werden.“

Der Kreisliga-Spielplan meint es gut mit dem SV Hochlar 28: Die Serie endet mit dem Spiel gegen den hoch gehandelten SuS Concordia Flaesheim. Aber damit beschäftigt sich das Mlodoch-Team noch nicht. „Wir denken nur von Spiel zu Spiel.“

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