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Für ihn ist am Saisonende Schluss bei der PSV Recklinghausen: Dominik Schlechter. 

Handball

PSV Recklinghausen braucht einen neuen Trainer: Dominik Schlechter geht

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Das ist keine gute Nachricht für die PSV Recklinghausen: Dominik Schlechter, Trainer der Oberliga-Damen,  hat für das Saisonende seinen Abschied verkündet. 

  • Damen-Trainer Dominik Schlechter wird nach fünf Jahren sein Amt bei der PSV aufgeben.
  • Der 30-Jährige will "eine Luftveränderung".
  • Einen Plan B hat die PSV noch nicht.

Die Freude über den letzten Sieg im Kalenderjahr 2019 hat sich bei den Oberliga-Handballerinnen der PSV Recklinghausen eingetrübt: Nach dem 28:25-Erfolg bei TuRa Bergkamen hat Trainer Dominik Schlechter der Mannschaft mitgeteilt, dass er den Verein am Saisonende verlassen wird. Mit ihm gehen auch die Co-Trainer Michael Schmidtmann und Michael Steinkötter. 

„Es ist schade, aber natürlich akzeptieren wir seinen Entschluss“, so Teammanagerin Mareike Schüllenbach. Sie habe den Eindruck, der Trainer, der am Ende seiner Amtszeit fünf Jahre für die PSV tätig gewesen sein wird, brauche eine Atempause

Schlechter hat bei der PSV nicht nur die erste Damenmannschaft trainiert, sondern lange auch die A-Juniorinnen in der Bundesliga. "In dieser Zeit stand er buchstäblich sieben Tage die Woche in der Halle. Vielleicht ernten wir jetzt die Negativfrüchte aus dieser Zeit“, sagt Schüllenbach. 

Ich möchte für mich eine Luftveränderung, ich glaube aber auch, dass es der Mannschaft gut tut, neue Impulse zu bekommen“, begründet Dominik Schlechter seinen Schritt. Der 30-Jährige räumt zwar ein, dass die Mannschaft "seine zweite Familie" sei. 

"Mit der Bundesliga, dem Nichtabstieg und dem Abstieg der Damen habe ich hier in fünf Jahren mehr erlebt, als ich in zehn Jahren bei anderen Vereine erleben würde", so der Coach. "Es war am Endeeine rationale Entscheidung, nicht eine emotionale. Wichtig war mir der Zeitpunkt, damit alle frühzeitig planen können.“ 

Schlechter wünscht sich den perfekten Abgang

Bis zum Saisonende will sich der Trainer weiter voll bei der PSV engagieren. „Ein Ziel haben wir ja auch jeden Fall noch“, sagt Dominik Schlechter und spricht damit das ThemaMeisterschaft in der Oberliga an. Es wäre ein perfekter Abgang.

Wer auf Schlechter folgt, steht noch nicht fest: Einen Plan B habe die PSV noch nicht, sagt Teammanagerin Mareike Schüllenbach: „Wir machen uns an die Arbeit. Aber wer den Frauenhandball kennt, der weiß: Die Suche nach Torhüterinnen und Trainern ist für einen Verein das Schlimmste.“

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