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Stella Kramer in Aktion: Die Ex-Nationalspielerin sucht gleich den direkten Weg.

Handball

PSV Recklinghausen: Kantersieg zum Debüt von Stella Kramer

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Am Sonntag kommt es in der Oberliga Westfalen der Frauen zum Spitzenspiel zwischen Ibbenbüren und der PSV Recklinghausen. Das Aufwärmprogramm hat die PSV erfolgreich hinter sich gebracht.

Die Mannschaft von Trainer Dominik Schlechter besiegte am Sonntag in eigener Halle den TSV Hahlen mit 36:21 (12:8). Es war kein Spiel für die Recklinghäuser Geschichtsbücher, dazu war der Gegner zu schwach und das Spiel lange Zeit eher belanglos. 

Der Trainer konnte damit leben. „Wenn man bedenkt, dass wir unter dem Strich nur wirklich gute 20 Minuten haben und den Gegner trotzdem mit 15 Treffern Unterschied nach Hause schicken, dann zeigt das auch die Qualität, die wir im Kader haben“, so der B-Lizenzler. 

Lehrstunde in der Halle Nord

Der hakte die Partie vor 287 Zuschauern in der Halle Nord als weitere Lehrstunde ab. „Und um nichts mehr ging es heute im Prinzip“, so der Recklinghäuser Trainer. Die Begegnung begann zäh: Dass sein Team nur mit einer Vier-Tore-Führung in die Halbzeit ging (12:8), hatte es sich selbst eingebrockt. Ein Dutzend Gegenstöße ließ die PSV allein in den ersten 30 Minuten liegen. 

Die beste Phase hatte seine Mannschaft direkt nach der Pause: Binnen sieben Minuten setzte sich die PSV ab auf 20:11. Nun überrollte sie die Gegnerinnen im Halbminuten-Takt, nun saßen die Anspiele und auch die Abschlüsse. Laut wurde der Trainer erst wieder in den letzten zehn Minuten, als der Schlendrian einzog und der Gegner zu einigen einfachen Toren kam. 

Ex-Nationalspielerin gibt soliden Einstand

Angesichts der komfortablen Führung konnte Schlechter aber die wenig ansehnliche Schlussphase verschmerzen. Einen soliden Einstand feierte Stella Kramer, die Ex-Nationalspielerin war sofort torgefährlich, holte mit der ersten Aktion überhaupt sofort einen Siebenmeter heraus, auch wenn sie noch nicht allzu dominant in Erscheinung trat, wie man es vermuten würde. 

Aber es reichte, so Dominik Schlechter: „Sie hat im ersten Spiel angedeutet, wie wichtig sie noch werden kann.“ Ihr Comeback feierte dazu Chantal Funke. Die Aufbauspielerin hatte bereits in der kompletten letzten Saison verletzt gefehlt, auch in diese ist sie mit einer Verletzung gestartet. 

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