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Erzielte den zwischenzeitlichen Ausgleich: Niklas Nohlen (M.).

Rollhockey

Bundesligist RHC Recklinghausen kassiert zwei Niederlagen am Heimspieltag

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Es bleibt dabei: Rollhockey-Bundesligist RHC Recklinghausen nimmt sich für seine Heimspiele viel vor. Die Überraschung bleibt aber erneut aus.

Im Vorfeld der Partien in der Heinrich-Auge-Halle gegen die ERG Iserlohn hatte man vor allem im Spiel der RHC-Männer auf eine Überraschung gehofft. Bei den Frauen des RHC nutzte man die Gunst der Stunde und gab dem Nachwuchs eine Chance zur Bewährung.

Drei verschossene Penalties

RHC (Männer) - ERG Iserlohn 1:7 (1:2): In einer starken ersten Halbzeit des RHC erzielte Niklas Nohlen den zwischenzeitlichen Ausgleich (22.). Dennoch haderte man bei der Mannschaft von Trainer Johannes Rindfleisch mit dem Spielverlauf. Die Gegentreffer durch Marco Alexio (12.) und Christopher Hegner (24.) "fielen aus dem Nichts", wie der Teamchef erklärt.
Direkt nach Wiederbeginn verlor der RHC die Linie: Ein Dreierpack von Sergio Pereira (27., 30., 35.) machte aus einem knappen 1:2 ein schier unaufholbares 1:5 aus Sicht der Hausherren.
Iserlohn, das im bisherigen Saisonverlauf mit guter Defensivarbeit überzeugte, versperrte dem RHC den Weg in den Strafraum und konterte erfolgreich: Nils Hilbertz (38.) traf zum 1:6. Zudem versenkte Fynn Iwanowski versenkte einen Penalty nach dem zehnten Recklinghäuser Teamfoul (43.). Apropos Penalty: Recklinghausen verschoss gleich drei Strafstöße durch Niklas Nohlen (12., 46.) und Marlon Angenendt (39.).  „Aufgrund der zweiten Halbzeit“, erklärt RHC-Trainer Johannes Rindfleisch, „ist das Ergebnis gerechtfertigt.“

Junioren erhalten viele Spielanteile

RHC (Frauen) - ERG Iserlohn 2:13 (1:6): Zahlreiche Erkenntnisse lieferte die klare Niederlage dennoch: „Hinten raus ist das Ergebnis zunächst egal.“ Trainerin Ivonne Schneider musste auf Merle Vahrsson und Leonie Mackowiak verzichten. „Dadurch mussten wir etwas umstellen.“ Taktisch habe der RHC Recklinghausen „viel probiert“, wie die Trainerin erläutert. „Wir haben ja nichts mehr zu verlieren.“ Mit Leonie Stucke und Nele Weber erhielt der Nachwuchs viele Spielanteile. „Die jungen Spielerinnen müssen Erfahrungen sammeln und sich behaupten. Das geht nicht, wenn ich sie nur auf die Bank lasse.“ Kapitänin Annika Nohlen war das zwischenzeitliche 1:6 (24.) gelungen. Nele Weber traf zum 2:9 (39.).

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