Rollhockey

RHC feiert Heimspielpremiere - in Herten

Recklinghausen - Beim Rollhockeyclub (RHC) Recklinghausen ist die Vorfreude auf die ersten Spiele im neuen Jahr auch aus einem anderen Grund groß. „Wir haben tatsächlich ein Heimspiel“, sagt Johannes Rindfleisch, Trainer der Bundesliga-Herren, vor dem Duell mit der RESG Walsum am heutigen Samstag.

Wobei die Bezeichnung „Heimspiel“ relativ ist. Weil die Heinrich-Auge-Halle nach wie vor nicht zur Verfügung steht, weichen die Recklinghäuser nach Herten aus. Um 13 Uhr treffen in der Sporthalle der Grundschule In der Feige 192 zunächst die Frauenmannschaften der beiden Vereine aufeinander. Um 16 Uhr empfangen dann die RHC-Herren die Duisburger.

Johannes Rindfleisch stellt den Recklinghäuser Fans eine spannende Partie gegen den Tabellensiebten in Aussicht. „Spiele gegen Walsum sind immer eng.“ Ein Prognose, welche Mannschaft letztlich Punkte einsammeln kann, mag er nicht abgeben. Gleichwohl hoffen die Gastgeber, den Rückstand auf die Duisburger verkürzen zu können.

Walsum gewann zwar erst zwei seiner bisher acht Bundesliga-Spiele, was Johannes Rindfleisch jedoch ausblendet und stattdessen die oftmals knappen Ergebnisse hervorhebt. „Sie sind wohl nicht immer komplett.“

RHC-Damen - RESG Walsum (13 Uhr):

Es gibt einige wenige Gegner, die Uwe Gregorowius nur vom Hörensagen kennt. „Walsum ist für mich die große Unbekannte“, sagt der RHC-Trainer daher. Das macht die Vorbereitung auf das erste Liga-Spiel des Jahres nicht einfacher.

Bislang war eine Spanierin der Dreh- und Angelpunkt im Walsumer Spiel. Uwe Gregorowius hat aber in Erfahrung gebracht, dass sich die RESG namhaft verstärkte. So soll Vera Wortmann, Neuzugang vom RSC Darmstadt, heute erstmals für Walsum spielen.

Das punktlose Schlusslicht will währenddessen den Aufwärtstrend beibehalten. Im Gastspiel beim SC Bison Calenberg (5:8) wie im DRIV-Pokal-Heimspiel gegen den SC Moskitos Wuppertal lieferten die Recklinghäuserinnen jeweils eine gute Halbzeit ab.

Uwe Gregorius würde es gerne sehen, wenn sich der RHC für eine gute Leistung endlich belohnen kann. „Das wäre gut fürs Selbstvertrauen“, sagt der Trainer, der auf Ivonne Schneider verzichten muss. Fraglich sind zudem die Einsätze von Leonie Stucke und Nele Weber.

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