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Daniel Schneider (v.) und der RHC treffen erneut auf Germania Herringen.

Rollhockey

Heidenheim ist kein Vorbild

RECKLINGHAUSEN - Vergnügungssteuerpflichtig wird dieses erste Playoff-Viertelfinale nicht. „Wir sind nur der klare Außenseiter“, hat RHC-Trainer Johannes Rindfleisch fast schon der Form halber erwähnt. Obwohl es mit Germania Herringen gegen den absoluten Topfavoriten auf den Titel geht, „gehen wir ja nicht rein, um das Spiel zu verlieren.“

Bei aller „Geilheit“ auf eine Überraschung, sieht Rindfleisch das Duell (heute, 15:30 Uhr, Heinrich-Auge-Halle) nicht einmal annähernd auf Augenhöhe: „An eine Sensation glaube ich nicht. Herringen wird eine noch stärkere Truppe aufbieten“, sagt der RHC-Trainer mit Verweis auf das letzte Aufeinandertreffen vor gut zwei Wochen. Das gewannen die Hammer mit 16:6.

Es verhalte sich eben nicht wie im Fußball, wo der krasse Außenseiter durchaus überraschen könne. Eine überraschende Erkenntnis nach einer DFB-Pokal-Woche, in der Zweitligist Heidenheim den großen FC Bayern am Rande des Aus hatte. „Das ist nicht vergleichbar“, sagt Rindfleisch. „Vielleicht sollten wir Herringen den Vorschlag unterbreiten, 40 Minuten lang nur mit drei Spielern anzutreten.“ Ein Angebot, dem der Serienmeister mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht zustimmt.

Wie also in eine Partie starten, die aufgrund der großen Qualitätsunterschiede kaum zu gewinnen ist? „Es ist keine Spaßveranstaltung. Die Mannschaft muss sehr hart arbeiten. Persönlich wäre ich schon zufrieden, wenn das Ergebnis einigermaßen erträglich ist“, sagt Rindfleisch – und steckt den Rahmen ab: „Also, wenn wir nicht zweistellig kassieren und selbst auch ein paar Tore erzielen.“

Erstmals kann der RHC-Trainer personell aus dem Vollen schöpfen. „Die Möglichkeiten haben sich drastisch gebessert. Konditionell werden wir länger dagegenhalten können.“ Und an ein hohes Ergebnis glaubt Rindfleisch sowieso nicht. „Dann gäbe es ja keine Spannung mehr im Rückspiel.“

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