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Merle Vahrsson (r.) und Leonie Mackowiak setzen sich hier entschlossen gegen den SC Moskitos Wuppertal durch.

Rollhockey

Raus mit Applaus

Recklinghausen - Die Bundesliga-Frauen des Rollhockeyclubs (RHC) sind am Samstagmittag im Achtelfinale im Pokalwettbewerb des Deutschen Rollsport- und Inline-Verbandes ausgeschieden. Gegen den SC Moskitos Wuppertal verloren die Recklinghäuserinnen mit 4:11 (1:7).

Das Ergebnis blendete Co-Trainerin Marion Brandt-Gregorowius hinterher jedoch aus, sondern bescheinigte ihrer Formation „gute Ansätze“ und „Fortschritte“. Die waren schon im jüngsten Punktspiel beim SC Bison Calenberg erkennbar, in dem der RHC eine Halbzeit ausgeglichen gestalten konnte.

Bei ihrer Heimpremiere war die Mannschaft von Trainer Uwe Gregorowius sogar kurz davor, den zweiten Durchgang für sich zu entscheiden – wenn Wuppertal in den letzten 60 Sekunden nicht noch ein Doppelschlag gelungen wäre.

Die späten Gegentreffer waren die Folge nachlassender Konzentration in der Abwehrarbeit. „Uns unterlaufen noch zu viele individuelle Fehler“, hadert die Co-Trainerin. Fehler, die Gegner wie der Bundesliga-Fünfte bestrafen.

Zu Spielbeginn hatte der RHC gut dagegengehalten und alle Vorgaben gut umgesetzt. Torhüterin Janna Wozniak parierte einen Strafstoß von Leonie Kahmann (5.). Ihren zweiten Versuch „vom Punkt“ versenkte die Wuppertalerin (10.) und stellte damit die Weichen auf Sieg. Denn schon zur Pause (1:7) führten die Gäste eine Vorentscheidung herbei. Annika Nohlen traf vor der Pause zum 1:4 (20.).

Nach Wiederanpfiff trafen Marie Schürmann (29.) und abermals Nohlen (37., 44.) zum 4:9, was in der „Halbzeit-Wertung“ eine 3:2-Führung bedeutete. „Leider hatten wir zum Schluss zwei, drei unglückliche Aktionen“, bedauert Marion Brandt-Gregorowius, ohne ihrer Mannschaft einen Vorwurf machen zu wollen.

RHC: Wozniak – Schürmann (1), Ehlert, Mackowiak, Nohlen (3), Vahrsson, Schneider, Stucke, Weber

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