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In der ersten Halbzeit hatte RHC-Trainer Johannes Rindfleisch in einer Auszeit Redebedarf.

Rollhockey

RHC Recklinghausen dreht zu spät auf -  5:6-Niederlage gegen den RSC Darmstadt

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Nach der  knappen  Niederlage im Nachholspiel beim RSC Darmstadt (4:5) hat  Rollhockey-Bundesligist RHC  Recklinghausen auf eine Revanche gehofft. Vergeblich, stattdessen  jubelten wieder die  Hessen.

  • RHC Recklinghausen startet in die Rückstunde
  • Team von Johannes Rindfleisch kämpft sich nach 1:5 heran
  • Niklas  Nohlen verpassst "vom Punkt" den 6:6-Ausgleich

„Nach so einer ersten Halbzeit“, sagte  Trainer Johannes Rindfleisch nach dem Spiel schulterzuckend, „kannst du nicht gewinnen.“ Seine Mannschaft versuchte aber, ihn nach dem 1:5 eines Besseren zu belehren und  schaffte den5:6-Anschluss.

„Ich bin stolz darauf, wie sie sich zurückgekämpft hat“, bekannte  Rindfleisch. Dennoch überwog bei ihm die Enttäuschung darüber, dass der RHC wie im Hinspiel, das erst am vorherigen Wochenende nachgeholt wurde, mit nur einem Tor Differenz verlor.

Drittes Duell im DRIV-Pokal

Die Leistung der zweiten Halbzeit zeigt, dass die Recklinghäuser durchaus dreifach hätten punkten können. Ein gutes Omen für das DRIV-Pokal-Viertelfinale am 1. Februar? In dem werden die Teams ein Wiedersehen feiern – das dritte in diesem Jahr.

„In der zweiten Halbzeit haben wir das umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben“, erkannte Rindfleisch. Das war zu Beginn nicht der Fall. Die Gäste  gaben nach ihrem Blitzstart durch Nils Koch (2.) und dem Ausgleich durch Niklas Nohlen (6.) in der Heinrich-Auge-Halle den Ton an. Nach weiteren Treffern von Alexander Andrade (15., 43.) und Maximilian Hack (16., 22.) schien der Weg vorgezeichnet, wie das erste RHC-Heimspiel des Jahres verlaufen würde. 

Doppelschlag leitet Aufholjagd ein

Der Doppelschlag von Nico Nohlen zum 3:5 (30., 32.) nährte die Hoffnung auf die Wende. „R - R - RHC“ schallte es von den Rängen. Der Anschlusstreffer blieb den Hausherren jedoch verwehrt. Stattdessen legte erneut Andrade für Darmstadt nach (43.).

Der RHC spielte weiterhin druckvoll und kam in kurzer Folge durch Kapitän Philipp Wagner (45.) und Marlon Angenendt (47.) zum 5:6-Anschluss. DieStimmung erreichte nun ihren Höhepunkt.

Direkter Strafstoß 15 Sekunden  vor Spielende

 „Einer geht noch, einer geht noch rein“, sangen die 100 Zuschauer. 15 Sekunden vor Spielende hätte tatsächlich der Ausgleich fallen können.  Nach Foul an Niklas Nohlen entschieden die Schiedsrichter auf einen direkten Strafstoß, den der Gefoulte jedoch nicht verwandeln konnte.

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