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Sitzt, passt, wackelt und hat Luft: Der Rollhockeyclub (RHC) probierte am Donnerstagabend die Installation der neuen Plexiglas-Banden aus.

Rollhockey

Rückkehr ins Wohnzimmer

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RECKLINGHAUSEN - Es war kein Umzug im klassischen Sinn. Der Rollhockeyclub (RHC) hatte sein Inventar nicht in Kisten verstaut und staunte beim Auspacken nicht schlecht, was doch alles zum eigenen Hausrat gehört. Nein, für den Rollhockey-Bundesligisten war alles bereit in der fertiggestellten Heinrich-Auge-Halle. Nur der Aufbau der neuen Bande, wie sie im Reglement des Verbandes gefordert ist, gestaltete sich schwierig.

Schon Sonntag geht es für die Hochlarmarker gegen den TuS Düsseldorf-Nord (Anstoß: 16:30 Uhr) wieder um Punkte. Bereits am Samstag spielt der RHC im DRIV-Pokal bei der RESG Walsum (16 Uhr) um den Einzug ins Halbfinale.

Als Generalprobe baute der RHC am Donnerstagabend die neue Bande auf. „Wir erfüllen sogar internationale Standards“, schmunzelt Trainer Johannes Rindfleisch. Neben den Spielern des Bundesliga-Kaders halfen auch einige Vorstands- und Vereinsmitglieder tatkräftig mit, das „neue“ Zuhause bezugsfertig zu machen. Beim Anblick des fertigen Produkts, staunte Rindfleisch nicht schlecht: „Das sieht schon toll aus.“

Bis dahin waren knapp zwei Stunden voller Rätselraten und Unverständnis vergangen. Mal passte die Halterung nicht in die vorgesehene Hülse im Boden oder verkantete sich bei der Installation. „Nach etwas Feinschliff passte alles“, erklärt Rindfleisch. Die Nummerierung der neuen Plexiglas-Banden war keineswegs stringent, sondern glich eher der Ansage der Lottozahlen. „13, 24, 5, 46, 3“, prüfte Torhüter Dennis Jakubiak. „Ich brauche aber die 15.“ Die sich schließlich auf einem komplett anderen Wagen finden sollte.

Rückblende: Die Stadt hatte die Sporthalle an der Theodor-Körner-Straße nach über einem dreiviertel Jahr wieder freigegeben. Der Umbau hatte sich aufgrund einer fehlerhaften Ausschreibung verlängert. Der Sport-Unterricht der benachbarten Käthe-Kollwitz-Schule musste mit erheblichen Aufwand umorganisiert werden. Die Handballer der ETG und die Rollhockey-Abteilung RHC mussten ihre Ligaspiele verlegen. Die Hochlarmarker Herren-Mannschaft wanderte mehrfach in dieser Saison ins „sportliche Exil“ in die Hertener Feigehalle aus. Trainingsabende in Hamm-Herringen mit Gastgeber SK Germania häuften sich in den letzten Wochen und Monaten. Die Jugend und die Frauen trainierten in der Leonardhalle. „Wir sind auch dankbar, dass wir die Zeit so überbrücken konnten“, sagt Rindfleisch.

Diese Zeiten sollen mit dem Heimspiel am Sonntag gegen den TuS Düsseldorf-Nord endgültig der Vergangenheit angehören.

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