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Die alte Spielfläche ist abgetragen. Wann die neue Oberfläche angefertigt wird, ist noch offen.

Sportstätten

"Das sprengt den Zeitrahmen"

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RECKLINGHAUSEN - Jede Renovierung braucht Zeit. Das Ärgerliche im Fall des Umbaus der Heinrich-Auge-Halle: Aus formellen Gründen, führt Werner Metz (Abteilungsleiter Sport/Bäder der Stadt Recklinghausen) aus, sind die eingegangenen Angebote fehlerhaft.

In der Halle werden Bodenhülsen installiert, damit für den Rollhockey-Spielbetrieb Plexiglas-Banden befestigt werden können. Im Anschluss wird eine neue Oberfläche geplant und verlegt, erläutert Heinz Wisk. Der städtische Mitarbeiter betreut den Umbau der Auge-Halle. „Die Baustelle liegt still. Die Auftragsvergabe muss neu ausgeschrieben werden. Das dauert eben.“ Werner Metz ergänzt: „Das sprengt den Zeitrahmen.“ Bis zum 5. Oktober war die Halle ursprünglich gesperrt. Eine Schließung bis Ende der Herbstferien (27. Oktober) ist wahrscheinlich.

Darunter leidet der Schulsport in der benachbarten Käthe-Kollwitz-Schule, der bis auf Weiteres entfällt. Auch die Klubs müssen improvisieren. Besonders betroffen sind der Rollhockeyclub (RHC) und die Handball-Abteilung der Eisenbahner Turngemeinde. „Bislang klappt alles reibungslos“, erklärt Rainer Mader, Handball-Abteilungsleiter der ETG. „Von der Stadt haben wir als Ausweichmöglichkeit die Sauerbruchhalle zur Verfügung gestellt bekommen.“ Aber auch vereinsintern haben einige Abteilungen auf Zeiten in der Walter-Lohmar-Halle verzichtet. „Das ist wirklich toll. Es läuft alles sehr unkompliziert. Und es ist nur übergangsweise, dass wir dort enger zusammenrücken.“

Ein weniger rosiges Bild zeichnet Johannes Rindfleisch vom RHC: Einmal wöchentlich weicht der Bundesligist in die Hertener Halle in der Feige aus. Zudem steht die Leonardhalle wieder zu Verfügung. „Drei Jugendmannschaften bereiten sich auf die Deutsche Meisterschaft vor“, so Rindfleisch. „Das ist alles andere als optimal. Die Situation ist einfach unbefriedigend.“

Testspiele und Turniere muss man beim RHC, der auch mit dem Damen-Team in der Bundesliga spielt, kurzfristig vereinbaren. Die Nachbarvereine aus Krefeld, Iserlohn und Hamm-Herringen haben bereits ihre Hilfe angeboten, „gemeinsame Trainingsabende“ zu veranstalten und Testpartien auszutragen.

„Es ist nicht so, dass wir im Regen stehen“, sagt Johannes Rindfleisch. „Die Renovierung wird ja eigentlich für uns Rollhockey-Mannschaften gemacht. Es ist nur ärgerlich, dass wir aus solch banalen Gründen improvisieren müssen.“ Rindfleischs Verständnis ist nachvollziehbar. Der RHC-Trainer arbeitet ebenfalls in der Verwaltung.

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