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Heimvorteil genutzt: Matthias Halka vom Tennisverein Süd gewann bei der Premiere des Kfz-Waaga-Cups das Turnier der Herren 30.

Tennis

TVS freut sich über gelungene Premiere

Recklinghausen - Spiel, Satz und Sieg für den Tennisverein Süd (TVS). Nach dem ersten Leistungsklassen-Turnier um den Kfz-Waaga-Cup auf der Anlage im Südpark haben die Organisatoren um den Vorsitzenden Franz-Josef Boll eine positive Bilanz gezogen.

„Es hat alles gut geklappt“, sagt TVS-Pressewart Erik Schare nach den zwei Turniertagen. „Für uns war es ein Testlauf, ob wir ein derartiges Turnier organisatorisch meistern können.“ Die Frage, ob die Süder im nächsten Jahr eine Neuauflage starten, stellt sich nicht. „Wir werden das Turnier auf jeden Fall fortsetzen“, kündigt Schare an. Und nicht nur das. Der TVS würde sein Angebot gern auch um ein Turnier für den Tennis-Nachwuchs erweitern. Aus gutem Grund: Die Süder freuen sich über eine steigende Mitgliederzahl im Kinder- und Jugendbereich.

Noch standen die Talente außen vor. Stattdessen schlugen 33 Männer und Frauen in vier Konkurrenzen die gelbe Filzkugel über die Netzkante. Zur Freude der Zuschauer blieben Überraschungen nicht aus – vor allem im nominell stärksten Feld der Herren 50. Mit Kai Isensee (TC GW Herne) und Thomas Nuyken (TVS) standen sich im Finale zwei Spieler gegenüber, die in der Setzliste auf den Positionen fünf und sieben geführt wurden. Der Süder, der im Finale nach dem 0:6 aus gesundheitlichen Gründen aufgeben musste, hatte im Viertelfinale den topgesetzten Uwe Zielinski (Hertener TC) mit einer Energieleistung in drei Sätzen aus dem Wettbewerb gekegelt.

Auch der Favorit der Herren 30, Christof Silski (TVS), strauchelte im Viertelfinale. Somit war für seinen an Zwei gesetzten Vereinskameraden Matthias Halka der Weg frei. Sein Finale gegen Sebastian Stemmer (ebenfalls TVS), war „das spannendste Spiel des Turniers“, kommentiert Schare Halkas 4:6, 6:3, 10:3.

Seiner Favoritenrolle wurde bei den Herren Hendrik Kessler gerecht, der im Turnierverlauf nur drei Spiele abgab. Dem stand Nicola Gossling bei den Frauen in fast nichts nach, die alle Gruppenspiele glatt in zwei Sätzen gewann.

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