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Bei den Mini-Meisterschaften agierte Laura-Sophie Herrmann als Schiedsrichterin.

Tischtennis

Laura-Sophie Herrmann startet bei den Ruhr Games

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RECKLINGHAUSEN - Im Vordergrund soll weiterhin der Spaß stehen. „Natürlich möchte ich Erfolg haben, aber nicht um jeden Preis“, sagt Laura-Sophie Herrmann. Die Schülerin lebt ihr Hobby aus, was sie in wenigen Tagen sogar zu den Ruhr Games bringen wird.

In Duisburg wird die Tischtennisspielerin der SG Suderwich in der Klasse der A-Schüler antreten. Qualifiziert hatte sich die 13-Jährige dafür durch ihre guten Leistungen bei Ranglistenturnieren. „Man brauchte eine gewisse Punktzahl, die hatte ich ganz schnell erreicht“, schmunzelt Laura-Sophie Herrmann. Die vom Westdeutschen Tischtennis-Verband (WTTV) erforderte Norm durchbrach das Talent relativ schnell. Erwartet hatte Herrmann das nicht: Zwar spielt die Recklinghäuserin hauptsächlich für die A-Schüler, kam aber auch schon im „Erwachsenen-Bereich“ zum Einsatz.

Erstmals im Urlaub an der Platte

Und begonnen habe alles in einem Urlaub vor sieben oder acht Jahren, als Vater Hans-Theo zum „Ping-Pong“ aufrief. „Mir hat es sofort gefallen“, erinnert sich Laura-Sophie Herrmann. „Aber ich wollte das richtig können und mich verbessern.“ Zwischendurch probierte sich die Schülerin auch im Judo oder beim Schwimmen. „Aber das hat mich nicht so gepackt“, erklärt die Schülerin.

Dabei konzentriert sich die 13-Jährige nicht nur auf den eigenen Erfolg, sondern hilft auch weiteren Nachwuchs-Spielern sich zu verbessern. So sei es gar keine Seltenheit, dass sich die Achtklässlerin der Dietrich-Bonhoeffer-Schule an einem Trainingsabend mit jüngeren Spielern an der Platte zusammensetzt, Spielzüge erklärt, die Technik verfeinert oder einfach ein paar Ballwechsel austrägt. „Für jüngere Spieler ist sie ein Vorbild“, sagt Michael Feygelmann aus der Junioren-Tischtennis-Abteilung der SGS.

Zudem ist Herrmann im Jugendrat tätig. „Als ältere Jugendliche ist sie das Sprachrohr für die Jüngeren und macht ihre Sache wirklich gut“, lobt Feygelmann. Die Recklinghäuserin empfindet das als Selbstverständlichkeit: „Wenn ich helfen kann, tue ich das gerne.“

Start bei den Ruhr Games

Zunächst liegt der Fokus aber bei den Ruhr Games. „Spaß haben“ hat sich die Suderwicherin zum Ziel gesetzt. In ziemlich genau zwei Wochen greift Laura-Sophie Herrmann in der „Kraftzentrale“ des Landschaftsparks zum Schläger. „Mal schauen, wie weit es geht“, sagt sie. Informationen über mögliche Kontrahentinnen habe Herrmann bereits eingeholt. „Ich habe ein bisschen rumgehört. Aber ich konzentriere mich auf mein Spiel.“ Und darauf, Spaß zu haben.

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