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Peter Bockholt (l.) war in Luxemburg nicht nur erfolgreicher Triathlet, sondern auch Trainer von Heinrich Jockenhöfer, der in seiner Altersklasse die Bronzemedaille gewann.

Triathlon

Peter Bockholt nimmt Schwung auf für Ironman Hamburg

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Remich - Der Recklinghäuser Triathlet Peter Bockholt bereitet sich intensiv auf den Ironman Ende Juli in Hamburg vor. Bei einem Mitteldistanz-Wettbewerb in Luxemburg bewies der Ausdauersportler mit einer neuen persönlichen Bestzeit, dass er in guter Form ist.

„Es lief für mich einfach optimal“, sagt der 52-Jährige nach dem räftezehrenden Dreikampf aus 1,9 Kilometer schwimmen, 90 Kilometer Rad fahren und einem Halbmarathon. Seine bisherige Bestzeit von 5:01 Stunden. unterbot Peter Bockholt in Remich deutlich. Für den Recklinghäuser stoppte die Uhr nach 4:46,43 Stunden, womit er in der Altersklasse 50-54 als Achter der zweitschnellste Deutsche war. Und das vor allem dank seiner bislang schnellsten Laufzeit über einen 21,1 Kilometer-Rundkurs, den er in 1:37:24 Stunden meisterte.

„Ich habe mich für die Weltmeisterschaft in Nizza qualifiziert“, freut sich der Sportler. Die Sache hat aber einen Haken. „Die ist nur drei Wochen nach dem Ironman in Hamburg.“ Und dieser Langdistanz am 28. Juli soll möglichst die nächste neue persönliche Bestzeit folgen.

Trainingslager auf Fuerteventura und Mallorca

Darauf arbeitet der Ausdauersportler seit November mit seinem Trainer Jürgen Zäck, der 1997 beim Ironman auf Hawaii den zweiten Platz belegt hatte, gezielt hin. Trainingslager auf Fuerteventura und Mallorca inklusive. Dass die intensive Vorbereitung Früchte trägt, zeigte sich in Luxemburg.

Aus dem Wasser stieg Bockholt nach 33:03 Minuten als 20. seiner Altersklasse und startete auf dem Rad eine Aufholjagd. Nach weiteren 2:30:07 Stunden erreichte er die Wechselzone zum zweiten Mal und hatte sich zu diesem Zeitpunkt weiter vorgearbeitet, ehe auf der Laufstrecke die Krönung der tollen Leistung folgte.

Beim Wettkampf in der Moselregion mit 2290 Finishern war Peter Bockholt nicht nur Teilnehmer, sondern auch Trainer des 72-jährigen Heinrich Jockenhöfer. Er meldete sich nach langer Triathlonpause mit dem dritten Platz in seiner Altersklasse (8:05:20) eindrucksvoll zurück.

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