Geschafft: Nach dem letzten Punktgewinn der Spielzeit feiern die Volleyballerinnen des VC Recklinghausen den Verbandsliga-Klassenerhalt.
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Geschafft: Nach dem letzten Punktgewinn der Spielzeit feiern die Volleyballerinnen des VC Recklinghausen den Verbandsliga-Klassenerhalt.

Volleyball

VCR hält die Klasse

  • vonKevin Korte
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RECKLINGHAUSEN - Es ist vollbracht! Dank des 3:0 gegen den ASV Senden II erspart man sich beim VC RE 1979 die große Rechnerei und sichert sich auf direktem Weg den Klassenerhalt.

Diese Ehrenrunde hatten sich die Schützlinge von Franz Ovelhey redlich verdient. Als der Trainer schon über das Spiel und die zurückliegende Saison sinnierte, bedankten sich seine Spielerinnen beim Publikum für die Unterstützung in der Petrinumhalle.

Im Fernduell mit dem TSC Gievenbeck, der nach den Ostertagen in der Relegation eine zweite Chance auf den Klassenerhalt erhält, behielt der VCR die Oberhand. Zwar unterlagen die Münsteranerinnen im Saisonfinale Meister und Aufsteiger DJK Sportfreunde Datteln mit 1:3, der VCR hatte aber den von Ovelhey im Vorfeld der Senden-Partie beschriebenen „Königsweg“ beschritten. „Nicht durchgängig souverän und konstant“ hatte der Trainer seine Mannschaft gesehen. „In den entscheidenden Phasen hatten wir aber auch ausreichend Glück und haben gepunktet.“

In gewisser Weise spiegelte die Partie gegen die Münsterländer auch die gesamte Saison wider. „Wir bauen immer wieder selber Fehler ein und machen das Ding unnötig spannend“, ärgerte sich Ovelhey. Engagiert startete der VCR und erarbeitete sich im ersten Satz eine 24:17-Führung. Plötzlich wackelte der Aufsteiger und Senden glich aus. „Sie hatten aber zu keinem Zeitpunkt einen Satzball. Das ist das Positive“, urteilte Ovelhey über 27:25. „Geben wir diesen Satz ab, kann das einen psychologischen Knacks für die restliche Partie geben.“

Der blieb aus: Auch im zweiten Abschnitt wechselten starke und schwächere Phasen bei den Gastgeberinnen ab. Nach dem 11:6 glich Senden zum 11:11 aus und verkürzte nach dem 21:16 zum 22:21. „In einigen Aufstellungen und Konstellationen hatten wir Probleme die Punkte zu machen, weil die Annahme nicht stabil genug war.“ Letztlich entschied der VCR den zweiten Durchgang mit 25:23 für sich. Auch im dritten Durchgang, als der Aufsteiger mit dem 25:20 endgültig die Verbandsliga-Zugehörigkeit um ein weiteres Jahr verlängerte, genügten dem VCR selbst ein 11:2- und 15:5-Vorsprung nicht, um ohne zu zittern, den Satzgewinn einzutüten.

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