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Wasserball

WSG ist zu harmlos

  • vonKevin Korte
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KÖLN - Manchmal reicht ein Satz, um den Kern eines Spiels zu treffen. „Wir haben nicht schlecht gespielt“, bilanzierte Daniel Gohrke, „aber wir waren zu ungefährlich, um das Spiel zu drehen.“

Was verdeutlicht: Die schwächere Mannschaft waren die Oberliga-Wasserballer der WSG Vest beim 4:7 (0:3) bei der SGW Köln II nicht, aber Chancen zu erspielen und zu versenken – damit tat sich die Kombination aus TuW Recklinghausen-Süd und SV Neptun Erkenschwick schwer. Zur Halbzeit reifte bei Spielertrainer Gohrke (Foto) der Gedanke, dass wir „überhaupt kein Tor schießen“.

Mit 0:3 lag der Aufsteiger im Hintertreffen. „Wir waren nicht aggressiv genug“, bilanzierte der Spielertrainer. Stolz könne man eigentlich darauf sein, während der gesamten Spielzeit keine Hinausstellung kassiert zu haben. In der Domstadt hätte sich Gohrke das aber „ein bisschen gewünscht“. Vor allem, „um ein Zeichen zu setzen“.

Gegen die drohende Torlosigkeit der WSG tat der Spielertrainer hochpersönlich etwas und traf zum 1:5 (23.) und 2:6 (25.). Die Treffer von Bastian Sondermeier (30.) und Philipp Jendreiko (31.) zum 4:7 waren nicht mehr als Ergebniskosmetik.

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