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Auf sie mit Gebrüll: Hier stimmen sich die Wasserballer der WSG Vest noch auf die anstehende Partie gegen den Aachener SV ein, im Anschluss siegte der Verbandsligist klar mit 15:5.

Wasserball

Starker Auftakt

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OER-ERKENSCHWICK - So richtig vermag noch niemand im Lager von Verbandsligist WSG Vest den deutlichen 15:5 (10:3)-Auftakterfolg gegen den Aachener SV einzuordnen. Trainer Daniel Gohrke will die nächsten Spiele abwarten.

Für den Spielertrainer waren die Gäste aus dem Rheinland „ein guter Gegner mit drei, vier starken Individualisten“. Gegen das sich das letztlich „bessere Kollektiv“, so der Spieltrainer, durchsetzte, wenngleich beim ersten Heimauftritt Gohrke mit sieben Treffern und Kevin Leismann mit fünf Toren herausragten.

Große Langeweile, ob der eigenen Überlegenheit, brach bei der Spielgemeinschaft aus TuW Recklinghausen-Süd und dem SV Neptun Erkenschwick nicht aus. Das erste Ligaspiel nach dem Oberliga-Abstieg war ein robust geführtes. „Aachen hat sehr körperbetont gespielt“, schildert Gohrke.

Teilweise sogar mit unlauteren Mitteln: Aachens Erik Lipinski habe versucht, den WSG-Spielertrainer zu schlagen. Die Unparteiischen sprachen einen Ausschluss wegen „Brutalität im Wasser“ aus (15.). So gelungen der Spielertrainer den Auftakt auch fand, mit der folgenden vierminütigen (torlosen) Überzahl war er nicht zufrieden: „Da muss mehr kommen. Komischerweise haben wir danach viel besser zusammengespielt“, rätselt Gohrke ein wenig.

Der Schlüssel zum Sieg: Die WSG ließ sich trotz der Härte nicht den Schneid abkaufen. „Wir waren aggressiver und haben die Tore erzwungen.“ Schon zur Halbzeit hatte die WSG beim Zwischenstand von 10:3 eine Vorentscheidung herbeigeführt. Speziell das zweite Viertel, das die WSG mit 7:2 gewann, sei „bärenstark“ gewesen.

Nach dem Kantersieg übernahm die WSG auch auf Anhieb die Spitze. Den Sieg gegen einen Mitkonkurrenten mag Gohrke aber nicht überbewerten. „Die nächsten beiden Spiele werden gute Standortbestimmungen.“ Am Samstag (18.15 Uhr, Uni-Bad Bochum) gastiert die WSG beim SV BW Bochum II. Im Anschluss geht es zur WSG Oberhausen (1. Dezember). Beide Mannschaften schätzt ebenfalls Gohrke hoch ein: „Da werden wir erneut richtig gefordert. Danach werden wir wissen, wo die Reise hingeht.“

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