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Basketball-Riesen: Hinter Michael Haucke (BSV Wulfen) kann sich selbst Dijon Smith (Hertener Löwen) locker verstecken. Beide treffen schon am zweiten Regionalliga-Spieltag aufeinander.

Basketball

Regionalliga: Nicht nur der neue Modus sorgt für Spannung

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Neuer Modus, namhafte Klubs – die Regionalliga West könnte in der kommenden Saison für Aufregung sorgen wie lange nicht. Bei den Vereinen im Vest ist die Vorfreude groß.

Der Kampf um die Meisterschaft in der Fußball-Bundesliga war im Vergleich zum Titelrennen in der Regionalliga West in den letzten Jahren geradezu aufregend – Serienmeister Bayern München zum Trotz. Die Spannungskurve im Basketball? Gleich null. 

In der Spielzeit 2017/18 hätte sich schon im Herbst kein Fan mehr gefunden, der nur einen Euro gegen die WWU Baskets Münster gewettet hätte. Und auch in der abgelaufenen Saison stand mit ART Giants Düsseldorf der Meister auf halber Strecke so gut wie fest. Das ist Geschichte.

"Richtig Bock auf die Saison"

Der Westdeutsche Basketball-Verband (WBV) hat bekanntlich zusammen mit den Klubs die Reißleine gezogen. In der am Freitag und Samstag beginnenden Saison fällt die Entscheidung erst im Frühjahr 2020: in erstmals auszutragenen Playoffs. Der neue Modus elektrisiert die Liga. 

„Keine Frage, ich begrüße das sehr. Das wird für Spannung sorgen“, sagt Johannes Hülsmann, Trainer von Citybasket Recklinghausen. Und Cedric Hüsken, der Trainer der Hertener Löwen, bekennt: „Ich habe richtig Bock auf die Saison.“ 

Aber nicht nur der Modus wertet die Regionalliga West mächtig auf. Dass im Frühjahr mit Dragons Rhöndorf, RheinStars Köln und ETB Wohnbau Essen drei namhafte Klubs aus der ProB in die Regionalliga West abgestiegen sind, verschärft den Wettbewerb.

Für die Vest-Klubs wird es eng 

Vereine wie die Grevenbroich Elephants (mit dem Ex-Löwen Ryon Howard), Ballers Ibbenbüren (mit dem Ex-Recklinghäuser Juan Barga), BBG Herford oder BG Hagen haben aufgerüstet – und verfügen nun teils über spektakuläre Starting-Fives.

Nicht wenige Liga-Kenner sehen gleich zehn, elf Mannschaften im Kampf um die acht Playoff-Plätze. Citybasket Recklinghausen, Hertener Löwen, BG Dorsten (Ziel: Playoffs) und Aufsteiger BSV Wulfen (Ziel: Klassenerhalt) dürfen sich fürs Hauen und Stechen warm anziehen.

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