An Wulfens Nummer 12 muss man erst einmal vorbei: Michael Haucke blockt im Hinspiel den Hertener Lennard Weichsel. Ob der 2,10 m lange Center im Derby für den Aufsteiger auflaufen kann, ist noch offen.
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An Wulfens Nummer 12 muss man erst einmal vorbei: Michael Haucke blockt im Hinspiel den Hertener Lennard Weichsel. Ob der 2,10 m lange Center im Derby für den Aufsteiger auflaufen kann, ist noch offen. 

Basketball

Derby mit Ausfällen: BSV Wulfen erwartet Hertener Löwen

  • Thomas Braucks
    vonThomas Braucks
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Die Regionalliga West hat es eilig in dieser Saison. Nur elf Wochen nach dem ersten vestischen Derby zwischen Hertener Löwen und BSV Wulfen steigt an diesem Samstag das Rückspiel im Dorstener Norden.

  • Das Derby beginnt mit Verspätung: Sprungball ist um 20.30 Uhr.
  •  Aufsteiger BSV Wulfen beklagt viele Ausfälle.
  • Der Druck liegt bei den Hertener Löwen. 

Aber Achtung: Auf Initiative der Gastgeber geht es in der Halle der Gesamtschule Wulfen erst um 20.30 Uhr los. Nach dem Fußball-Bundesliga-Spiel zwischen Bayer Leverkusen und Schalke 04. 

Dass auch viele Basketball-Fans bis zum Abpfiff gegen 20:15 Uhr vor dem TV-Gerät sitzen, dafür hat niemand mehr Verständnis als Löwen-Trainer Cedric Hüsken: „Ich würde es auch gern schauen“, sagt der Schalke-Fan. Geht nicht, Hüsken muss das Warm-up seiner Mannschaft überwachen. Die Frage ist, wer sich dann alles fürs Derby einwirft.

Wink, Peters, Ajagbe, Haucke: Wulfen in Not

Beim BSV Wulfen ist die Liste möglicher Ausfälle stattlich, wie der Klub meldet: Aufbauspieler Alexander Wink, Nils Peters, Sadiq Ajagbe und Center-Routinier Michael Haucke sind erkrankt oder angeschlagen. Sollten alle tatsächlich ausfallen, hat WulfensCoach Gary Johnson nicht viel Arbeit: Seine Mannschaft stellt sich von selbst auf. 

Die Löwen halten dagegen. Auch bei den Hertenern wird es wohl Ausfälle geben: drei Spieler sind angeschlagen, einer ist beruflich verhindert. Wer? Im Gegensatz zum BSV will Trainer Hüsken aus taktischen Gründen noch nicht raus mit der Sprache.

Der Neuling kann befreit aufspielen

An der Ausgangslage vor dem Derby ändere das sowie nichts, so der Coach: „Der Druck liegt bei uns. Wir kommen als Vizemeister und aktueller Tabellenfünfter – Wulfen ist Neuling in der Regionalliga und kann mit seinen extrem lauten Fans im Rücken befreit aufspielen.“ Etwas, was den Löwen gerade völlig abgeht. 

Im Moment sehe es nicht unbedingt schön, was seine Mannschaft aufs Parkett bringe, räumt Hüsken ein. „In so einer Phase müssen wir versuchen, Spiele über Kampf, Wille und Leidenschaft für uns zu entscheiden.“ Den Vorwurf, nicht alles gegeben zu haben, will sich nach dem Derby kein Löwe machen.

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