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TuS unter Druck: Kapitän Lukas Diericks (vorn) im Kopfballduell mit Aachens Matti Fiedler.

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Auf dem Tivoli hat es den TuS Haltern erwischt

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Willkommen in der rauen Regionalliga-Wirklichkeit: Aufsteiger TuS Haltern hat nach seinem Blitzstart mit dem 0:3 (0:1) bei Alemannia Aachen vor 6300 Zuschauern am Abend die erste Pleite kassiert.

"Das war ein hochverdienter Sieg für Aachen", räumte TuS-Trainer Magnus Niemöller hinterher ein. "Wir haben zum ersten Mal nach zehn Monaten wieder ein Spiel auswärts verloren. Heute war es wohl der denkbar richtige Zeitpunkt, in so einem Stadion und in so einer Atmosphäre. An der ein oder anderen Stelle waren wir sicherlich beeindruckt von der Kulisse."

Gerade fünf Minuten war das Spiel auf dem Tivoli alt, da ließ sich der TuS übel auskontern. Nach einem Eckball für Haltern spielte die Alemannia über drei Stationen flott nach vorn, Angreifer David Bors vollendete – 1:0 (5). TuS-Torhüter Tim Oberwahrenbrock griff zum ersten Mal in dieser Saison hinter sich. 

Die Führung verdienten sich die Alemannen im Verlauf der ersten Halbzeit. Der TuS war nicht chancenlos. In der 9. Minute traf Nils Eisen mit einem Schuss das Außennetz.

Nur 0:1 dank Oberwahrenbrock

Mehr und vor allem bessere Möglichkeiten arbeiteten im Anschluss aber die Gastgeber heraus. So rettete Tim Oberwahrenbrock bei einer Doppelchance gegen Bors und Rüter (14.). Dank des Torhüters ging der TuS nach 45 Minuten nur mit einem 0:1-Rückstand in die Pause.

Die zweite Hälfte: Beide Mannschaft kamen unverändert aus der Kabine, besonders schwungvoll spielten sie zunächst aber nicht auf. Erst nach zehn Minuten sahen die Zuschauer die ersten Torszenen: Oberwahrenbrock klärte gegen Bors, auf der anderen Seite parierte Aachens Torhüter Cymer einen Schuss von Stefan Oerterer.

Vorentscheidung nach einer Stunde

Als TuS-Trainer Magnus Niemöller nach einer Stunde den ersten Wechsel vorbereitete, folgte der zweite Nackenschlag für Haltern: Andre Wallenborn nutzte die erste richtig gute Aachener Chance in der zweiten Halbzeit zum 2:0 (62.). 

Im Anschluss brachte Trainer Niemöller Nico Wolters und Ilias Anan für Robin Schultze und Tim Forsmann. An der Statik des Spiels änderte das aber nicht viel. Die Gäste hatten in der Folge zwar mehr Ballbesitz, näherten sich auch dem Aachener Strafraum ein paar Mal an, eine klare Chance zum Anschluss spielte der TuS aber nicht heraus. 

Gefährlicher wirkte die Alemannia. Und die machte in der 88. Minute den Deckel drauf: Steven Rakk verwertete ein Zuspiel von der linken Seite zum 3:0. Das war‘s.

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