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Kein Durchkommen: In der Dorstener Abwehr-Traube bleibt hier der Hertener Dijon Smith hängen.

1. Regionalliga

Löwen gewinnen auch das "kleine" Derby

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HERTEN - Glanzvoll war’s nicht, was die Löwen aufs Parkett zauberten – aber im Kollektiv waren die malochenden Hertener erfolgreich.

Erleichtert nahm Löwen-Trainer Cedric Hüsken nach der Schlusssirene die Glückwünsche zum 80:73-Erfolg gegen die BG Dorsten entgegen. „Und den direkten Vergleich haben wir dadurch auch gewonnen“, sagt der Coach freudestrahlend. Geprägt war das Derby vor knapp 600 Fans durch Hektik und viele Ballverluste. „17 Ballverluste sind einfach zu viel. Da waren viele unnötige Sachen dabei“, kritisiert Hüsken. Nur gut, dass die Dorstener daraus wenig Kapital schlugen – und selbst gleich 19 Mal den Ball herschenkten.

Verpasste Chancen

Zu Beginn ließen gleich beide Seiten die ersten Chancen liegen. Hertens Dijon Smith setzte im ersten Angriff einen Korbleger daneben, Dorstens Nderim Pelaj verwarf einen Dreipunkte-Wurf. Übrigens nicht sein einziger Patzer. Pelaj hatte elf Versuche, war dabei nur ein einziges Mal erfolgreich. „Das haben wir gut verteidigt“, lobt Hüsken. Nach zähem Beginn nahm die Partie Fahrt auf. Bei den Gästen war vor allem Emeka Michael Nwabuzor nicht zu stoppen. Mit letztlich 25 Zählern war er auch der Top-Scorer der Partie.

7:13-Rückstand

Zunächst ging’s hin und her. Aus einem 7:7 wurde ein 7:13. Nach einer Auszeit nahmen die Löwen den Faden wieder auf. David Feldmann brachte mit einem Dreier die Hausherren wieder nach vorne – 14:13. Bei Viertelende hatte sich die Hüsken-Truppe mit 20:15 einen leichten Vorsprung erspielt. Der war schnell aufgebraucht. Ein kleiner Lauf der BG, schon sorgte Romeo Bakoa mit einem Dreier für das 24:23 der Dorstener. Die BG-Fünf nutzte leichte Ballverluste der Löwen zu einer 30:23-Führung. Dann war die Hüsken-Truppe an der Reihe. Mit einem Lauf drehte diese den Spieß um. Zwei verwandelte Freiwürfe von Dijon Smith sorgten für das 33:32. Zur Pause führten die Löwen mit 40:39.

Starke Deckung

Diesen Vorsprung bauten die Hertener fix aus. Das lag vor allem an der starken Deckung. Mit der Schlusssirene des dritten Viertels setzte Robin Pflüger einen Korbleger zum umjubelten 62:56 in die Reuse. Punkt um Punkt setzten sich die Löwen ab, bis zum 76:62. Die Dorstener betrieben in den letzten Minuten noch Ergebniskosmetik, ohne aber wirklich nah heranzukommen.

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