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Die Entscheidung in der Stauseekampfbahn: Lars Lokotsch schießt zum 1:4 ein.

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1:5 - TuS Haltern ohne Chance

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Mit einer souveränen Vorstellung hat der SV Rödinghausen die Tabellenführung in der Regionalliga West verteidigt. Am 5:1 (3:1)-Erfolg beim TuS Haltern vor 450 Zuschauern war nicht zu rütteln.

Läuferisch, athletisch und technisch war der SVR dem Aufsteiger klar voraus. "Ich habe alle Spiele des TuS gesehen, Haltern ist ein unangenehm zu spielender Gegner", sagte Rödinghausens Trainer Enrico Maaßen hinterher. "Deshalb muss ich muss meinen Jungs ein Kompliment machen. Sie haben das heute sehr, sehr gut gemacht." 

Dazu gehörte ein exzellenter Start: Patrick Kurzen krönte ein elegantes Solo von der rechten Seite mit einem Außenristschuss ins lange Eck - 0:1 in der 9. Minute. Es war bereits die dritte kapitale Chance für die Gäste.

Gäste schalten schnell um

Das setzte den TuS unter Druck, gegen den hohen Favoriten selbst aktiv zu werden - was der auch tat. Rund 20 Minuten sah das auch nicht übel aus. In der 36. Minute aber schaltete Rödinghausen nach einem Halterner Ballverlust fix um, Torjäger Simon Engelmann vollendete entschlossen - 0:2. 

Nils Eisen sorgte im Anschluss kurz für Hoffnung beim TuS: 18 Meter vor dem Tor fahndete der Mittelfeldspieler gar nicht erst nach einer Anspielstation - mit dem linken Fuß gelang dem 32-jährigen Mittelfeldspieler ein Hieb in den Torwinkel zum 1:2 (38.). Eisens erstes Regionalliga-Tor war ein überaus sehenswertes. 

Lange Freude hatte der TuS daran nicht: Nur drei Minuten später konterte der SV Rödinghausen die aufgerückten Gastgeber aus, Engelmann ließ Torhüter Tim Oberwahrenbrock mit einem platzierten Linksschuss ins lange Eck keine Chance - 1:3 (41.). 

Vorsätze sind schnell Makulatur

Was immer sich der TuS in der Pause noch vorgenommen hatte - es war in der zweiten Hälfte umgehend Makulatur. Nach einem Eckball fiel Rechtsverteidiger Traore der Ball vor die Füße, der Rödinghäuser passte quer durch den "Fünfer" - Lokotsch stocherte den Ball über die Linie (50.). 

Und der Tabellenführer fasste sofort nach, hebelte mit einem Pass Halterns Defensive aus. Engelmann hatte Platz und Zeit - und erzielte abgezockt seinen dritten Treffer, der achte in dieser Saison.

"Dürfen uns nicht einschüchtern lassen"

Mit dem Doppelschlag, so Trainer Niemöller, "hat uns Rödinghausen endgültig den Stecker gezogen." Immerhin: Seine Mannschaft zeigte danach Haltung, ließ nicht mehr viel zu, spielte aber auch keine große Chance mehr heraus. 

"Ich glaube, heute sind wir so richtig in der Regionalliga angekommen", sagte Magnus Niemöller hinterher. "Von dem Ergebnis dürfen wir uns nicht einschüchtern lassen. Wir wussten alle, dass es solche Spiele geben würde."

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