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Die Mannschaft des Ausrichters LRFV St. Georg Marl mit Eileen Nuyken, Nele Hoffmann, Theresa Mudlaff und Louisa Buhsmann freut sich über eine gelungene Kür-Vorstellung, die Zuschauer feiern ihr Team mit Applaus und Transparenten.

Reiten - Jugend Provinzialturnier

St. Georg macht in der Kür viel Boden gut

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MARL - Das Spannende an einem mehrtägigen Mannschaftswettkampf ist, dass er Höhen und Tiefen mit sich bringt. Auch und gerade beim Jugend-Provinzialturnier beim LRFV St. Georg Marl.

Die Dressurequipe des Ausrichters, beim Heimspiel natürlich hoch motiviert, erhielt zwar am Freitagnachmittag nach der ersten von vier Teilprüfungen im Kampf um die Provinzial-Jugendstandarte großen Applaus, aber Mannschaftsführerin Christina Overbeck wusste: „Leider wird hier kein Preis fürs beste Publikum vergeben.“ Elfte war St. Georg nach der A-Dressur.

Nur, muss man sagen, aber sie hatte sich zu viele Patzer geleistet. Am Abend dafür zeigte das Quartett mit Eileen Nuyken, Theresa Mudlaff, Louisa Buhsmann und Nele Hoffmann Kämpferqualitäten: Vor Hunderten von Zuschauern auf der Anlage Ostgathe zeigten die Vier ihre wohl beste Kür aller Zeiten.

Wieder gab’s tosenden Applaus, diesmal spielten auch die Richter mit, setzten die Mannschaft, die eine flotte, harmonische Kür zur Musik von „Der König der Löwen“ gezeigt hatte, auf Platz vier.

„Einfach mega“, fand Theresa Mudlaff – die Generalprobe hatte das Team nämlich noch gründlich verhauen. St. Georg Marl hat damit noch leichte Chancen – doch dazu muss die Mannschaft heute erst einmal durch die Geländeprüfung kommen.

Gleiches gilt für den Nachbarn aus Alt-Marl. Der war nach der Dressur aussichtsreicher Vierter, und doch haderte Reitlehrer Heiner Rohmann: „Besser hätten’s die Mädchen nicht machen können, leider sind die Richter etwas sparsam mit den Noten. Aber wir geben uns noch nicht geschlagen.“

Allerdings konnte Alt-Marl am Abend in der Kür keinen Boden gutmachen, im Gegenteil – Julia Rohmann, Julia Große-Geldermann, Greta Emilia Scherr und Lina Renzel wurden von den Richtern nur auf Platz zehn gesehen.

Ganz vorne liegen nach zwei Wertungen der Kreisreiterverband Borken, der ZRFV Lützow Selm-Bork-Olfen und der RV Kalthof. Am Samstag steht nun die Geländeprüfung auf dem Programm. Von vielen Reitern gefürchtet, da sie buchstäblich auf ungewohntem Terrain reiten, trennt sich hier im Kampf um die Standarte die Spreu vom Weizen.

Um 14 Uhr starten die Ponyreiter auf einem verkürzten und entschärften Parcours, hier stellt bekanntlich der Kreisreiterverband eine Mannschaft. Im Anschluss um 15.30 Uhr gehen dann die 15 Mannschaften ins Gelände, die um die Standarte kämpfen. Zurückzulegen ist eine Strecke von 2 110 Metern auf der 22 Naturhindernisse gebaut sind.

Am Samstag beginnen auf dem Hof Ostgathe dazu die westfälischen Vereinsmeisterschaften Dressur und Springen ebenfalls mit heimischer Beteiligung. Die feierliche Siegerehrung mit Standartenübergabe erfolgt dann am Sonntag um 17.30 Uhr.

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