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Maßarbeit: Markus Renzel und Casscord auf dem Weg zum Sieg beim Großen Preis der Kirchhellen Classics.

Reitsport

Kirchhellen Classics: Markus Renzel gewinnt Großen Preis

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KIRCHHELLEN - Die eine oder andere Prüfung hat Markus Renzel in den vergangenen Jahren bei den Kirchhellen Classics schon für sich entschieden. Gestern feierte der Springreiter des Reit- und Fahrvereins Alt-Marl auf Hof Dieckmann eine Premiere: Der 47-Jährige trug sich erstmals in die Siegerliste des Großen Preises ein.

Und das war Maßarbeit: Im Stechen des mit 10.000 Euro dotierten Drei-Sterne-S-Springens setzte sich Renzel vor rund 500 Zuschauern auf Casscord im Stechen hauchdünn vor Hendrik Dowe (ZRFV Heiden) und Fabregas durch. Beiden gelang ein tadelloser Ritt. Renzel aber durchmaß den Stechparcours in 42,51 Sekunden – und damit fünf Hundertstelsekunden schneller als Dowe. Der Sieger war hinterher glücklich. „Ich komme von hier, habe hier noch so viele Freunde und Bekannte. Toll, dass es geklappt hat“, sagte der Reiter. Nicht nur der feierte eine Premiere. Für den zehnjährigen Holsteiner Casscord war es das erste Drei-Sterne-S überhaupt. „So viel Routine hat er da natürlich noch nicht. Trotzdem waren das zwei richtig gute Runden“, so Renzel. Das war keineswegs selbstverständlich, schon der 560 Meter lange Normal-Parcours mit 13 Hindernissen hatte es in sich.

Elf Reiter schaffen es in das Stechen

Das musste zum Beispiel Hausherr Hubertus Dieckmann (LRFV Kirchhellen) erfahren, dessen Ambitionen auf einen Heimerfolg am Sonntag schnell beendet waren: Schon am dritten Hindernis touchierte sein Erfolgspferd Quetzen (Sieger im Großen Preis 2017) eine Stange, die zu Boden fiel. Elf von 39 Paaren qualifizierten sich für das Stechen, darunter auch Julia Gorski (RFV Alt-Marl) auf Cascorrado und Antonia Ercken (LRFV Recklinghausen) auf Falitha Sheila. Dort aber legten Markus Renzel und Casscord als Dritte eine starke Zeit vor. „Ich habe aufs Tempo gedrückt, um Druck aufzubauen“, sagte der Sieger hinterher. „Schön, dass es am Ende gereicht hat.“ Allein der Heidener Hendrik Dowe konnte mithalten. Alle anderen Starter blieben klar zurück oder leisteten sich Fehler. Julia Gorski wurde Achte, Antonia Ercken landete auf Platz elf.

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