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Schnell und fehlerfrei: Markus Renzel und Stella auf dem Weg zum Sieg im Großen Preis.

Reitsport

Stella und Markus Renzel stehlen allen die Show

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WALTROP - Am Donnerstag hatte den Waltroper Reitertagen wegen der starken Regenfälle noch der Abbruch gedroht - zum Höhepunkt des Turniers an diesem Sonntag stimmte endlich das Wetter. Der Große Preis von Waltrop, ein S**-Springen mit Stechen, bot anspruchsvollen Sport. Und einen Sieger aus dem Kreis.

Die Zuschauer waren während der Turniertage in Waltrop wegen der heftigen Regenfälle nicht von großen Starterfeldern verwöhnt worden. Doch pünktlich zum Höhepunkt – dem Großen Preis – stimmten die Wetterverhältnisse und 47 Paare erklärten Bereitschaft zum Start. Die Parcoursbauer Bernd Windmüller und Rainer Evelt stellten die Teilnehmer vor gehörige Herausforderungen. So beendeten nur sechs Paare den Normalumlauf fehlerfrei: Frank Brücker (Jagdfalke Brünen), Ann-Kathrin Helmig (Seppenrade), Christian Schilling (Voßwinkel), Lutz Gripshöver (Werne), Shanice Eberhardt (Schweiz), Vorjahressieger Hendrik Dowe (Heiden) und Markus Renzel (RFV Alt-Marl). Aufgefüllt wurde das Starterfeld im Stechen mit den sechs erfolgreichsten Reitern, die sich vier Fehlerpunkte erlaubt hatten. Ann-Kathrin Helmig legte dabei auf Chicofino mit einer flotten Runde in 46,69 Sekunden vor und führte lange. Die aus dem Umlauf vorbelasteten Markus Renzel und Quick Step waren zwar deutlich schneller (40,55), leisteten sich aber auch in der Siegerrunde einen Abwurf. Lutz Gripshöver, der bereits im Umlauf nur mit viel Geschick fehlerfrei geblieben war, setzte alles auf eine Karte und war mit Quidam pfeilschnell unterwegs. Aber auch er patzte, sodass sich der Profi aus Werne auch hinter Helmig einreihen musste. Als Markus Renzel dann auf der Grauschimmelstute Stella in die Bahn einritt, liefen auf den Zuschauerrängen bereits die Wetten. Ob der 45-Jährige die Zeit von Helmig unterbieten und dabei fehlerfrei bleiben würde? Viele Fachleute trauten dies dem Stilisten allemal zu. Und tatsächlich: Der Bereiter im Stall von Axel Wöckener aus Oer-Erkenschwick fand die richtige Mischung aus Schnelligkeit und Vorsicht und gewann den Großen Preis von Waltrop in der Zeit von 43,76 Sekunden.

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