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Umkämpftes Viertelfinale: Die Fans des DSC Wanne-Eickel sorgen in Schermbeck von der Tribüne aus für Qualm.

Fussball

2:1 - SV Schermbeck zieht ins Halbfinale ein 

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In der letzten Saison stand der TuS Haltern im Halbfinale, jetzt ist es der SV Schermbeck: Das Halbfinale im Westfalenpokal findet auch 2020 wieder mit einem Klub aus dem Fußballkreis Recklinghausen statt.

In der Schermbecker Volksbank-Arena setzte sich der Oberligist am Abend vor knapp 300 Zuschauern in einem heiß umkämpften Viertelfinale gegen den Westfalenligisten DSC Wanne-Eickel mit 2:1 (2:1) durch. "Das geht in Ordnung so. Es war ein enges Spiel. Aber wir hatten die besseren Chancen", sagte Schermbecks Trainer Thomas Falkowski hinterher.

Seine Mannschaft ließ den DSC mit Wucht und robust geführten Zweikämpfen gar nicht erst in Spiel kommen. In der 12. Minute brachte Kilian Niewerth die Gastgeber in Führung. Es war nicht die erste Großchance für die Gastgeber. 

Rene Michen erzielte mit einem strammen Linksschuss aus 10 Metern das 1:1 für den DSC (18.). Nur fünf Minuten später sorgte Dominik Hanemann per Foulelfmeter  für das 2:1 (23.). Lucas Füllgrabe soll den Schermbecker Dominik Milaszewski im "16er" beim Kopfballduell mit dem Ellbogen im Gesicht getroffen haben. Schiedsrichter Florian Exner jedenfalls zeigte sofort auf den Punkt.

Pech für Wanne-Eickel: Trainer Sebastian Westerhoff musste gleich zwei torgefährliche Stammkräfte wegen Verletzungen vom Platz holen: Marvin Piechottka (56.) und Dawid Ginczek (69.). Ohne sie kam der DSC zu selten gefährlich vor das Schermbecker Tor. Auf der anderen Seite hätten Hanemann oder  Milaszewski bei Kontern leicht auf 3:1 erhöhen können. So blieb es spannend - bis Schiri Exner nach 96 Minuten endlich abpfiff.

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