Jyhad Seklawi im Zweikampf mit seinem Gegenspieler
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Im Testspiel besiegte die Spvgg. Erkenschwick BW Westfalia Langenbochum mit 6:1.

Fußball

Blitzstart für Langenbochum - sieben Treffer im Testspiel gegen Spvgg. Erkenschwick

  • vonOlaf Nehls
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Flottes Testspiel auf der Jule-Ludorf-Sportanlage: Westfalenligist Spvgg. Erkenschwick hatte am Dienstagabend vor knapp 150 Zuschauern Landesligist BW Westfalia Langenbochum zu Gast. So lief es.

  • Die Spvgg. Erkenschwick hatte am Dienstagabend zum Testspiel Landesligist BW Westfalia Langenbochum zu Gast.
  • Knapp 150 Zuschauer verfolgten den 6:1 (4:1)-Erfolg des Westfalenligisten gegen einen gut mitspielenden Landesligisten aus Herten.
  • Leroy Stemmer erzielt den Hertener Führungstreffer gleich mit dem ersten Torschuss.

Die Hertener legten einen Blitzstart hin, gingen dann aber unter. Keine zwei Minuten waren gespielt, als die Gäste den Führungstreffer erzielten. „Da stimmte die Abstimmung nicht“, meinte Erkenschwicks Trainer David Sawatzki nach der von Schiri Armin Sieber souverän geleiteten Partie. Im Angriff verloren die Hausherren den Ball. Langenbochum spielte schnell durch die Mitte. Andreas Ovelhey stand in dem Moment in der Abwehr nicht gut. Leroy Stemmer tauchte plötzlich alleine vor Keeper Philipp Amft auf und schob sicher zum 0:1 ein.

Frühes Gegentor schockt Erkenschwick nicht

Geschockt war der Westfalenligist vom Stimberg, der zuletzt eine 1:3-Niederlage gegen den SV Sodingen kassierte, aber keineswegs. „Danach haben wir ein ordentliches Spiel gemacht“, fand auch Sawatzki. Nach 13 Minuten startete Nottuln-Neuzugang Christian Warnat einen Tempolauf über die rechte Seite. Seine präzise Flanke fand Tom Rottmann im Zentrum, der sich um die eigene Achse drehte und den Ball unten links zum 1:1 versenkte.

Rottmann bringt Spvgg. Erkenschwick in Front

Jetzt hatten die Hausherren ihren Rhythmus gefunden, starteten einen Angriff nach dem nächsten auf das Tor von Langenbochums Schlussmann Max Ronneburg, der übrigens einen Teil seiner Jugendzeit bei den Schwarz-Roten verbrachte. Nur zwei Minuten nach dem Ausgleich war der Schlussmann erneut geschlagen. Wieder Tom Rottmann traf zum 2:1 (15.). Die Hausherren machten weiter Druck. Nach einem Pass in die Tiefe – die Langenbochumer spielten vergeblich auf Abseits – stürmte Leon Stöhr alleine auf Ronnenburg zu, legte quer auf den mitgelaufenen Skandar Soltane, der das 3:1 besorgte (20.). Im Abwehrzentrum war die Mannschaft von Langenbochums Coach Nassir Malyar auch in der Folge nicht gut sortiert. Enes Kaya lupfte den Ball nach einem erneuten Pass durch die Mitte über Keeper Ronneburg zum 4:1-Pausenstand ins Netz (39.).

Langenbochum wehrt sich bis zum Ende

Dabei verdiente sich der Landesligist aus dem Hertener Norden durchaus Komplimente. Zu keiner Zeit gab sich der Außenseiter auf, versuchte stets auch nach vorne zu spielen. Das klappte nach der Pause etwas besser. Die Tore schossen aber weiter die Gastgeber, die nach den Ausfällen von Warnat und Danny Tottmann in der Defensive aber zum Improvisieren gezwungen waren. „Am Ende musste Skandar Soltane linken Außenverteidiger spielen“, sagt Sawatzki. Der Trainer freute sich noch über das 5:1, das wohl erneut auf das Konto von Soltane ging, dessen Schuss Michael Widera unhaltbar abfälschte, und das 6:1 durch den eingewechselten Dzenan Pilica, der wieder durch die Mitte kam und sicher vollstreckte (81.). „Das war ein guter Test. Wir haben uns gut bewegt. Ich bin zufrieden“, meinte Erkenschwicks Trainer Sawatzki bereits kurz vor dem Abpfiff. Langenbochums Coach Malyar hatte scheinbar keine Zeit für eine Analyse, versammelte nach Abpfiff stattdessen alle seine Spieler um sich, um mit ihnen noch einmal die Begegnung Revue passieren zu lassen.

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