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Danny Tottmann (links) und Marvin Piechottka sehen dem Derby gespannt entgegen.

Fußball

So tippen zwei Ex-Spieler das Derby TuS 05 Sinsen - Spvgg. Erkenschwick

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Marvin Piechottka und Danny Tottmann haben beide bereits das Trikot der Spvgg. Erkenschwick wie des TuS 05 Sinsen getragen, beide haben sich in Derbys gegenüber gestanden. Mittlerweile spielen sie für andere Klubs in der Westfalenliga. So sehen "Piecho" und "Totti" den Ausgang des kommenden Derbys am Sonntag (15 Uhr, Bezirkssportanlage Obersinsen).

Bei der Derby-Prognose ist Marvin Piechottka ganz Profi: „Natürlich bin ich noch näher an Sinsen dran als an Erkenschwick“, so der 28 Jahre alte Mittelfeldspieler, der in der Jugend am Stimberg ausgebildet wurde und der bis zum Sommer sechs Jahre lang das Sinsener Trikot trug. „Aber ich weiß ja aus eigener Erfahrung, wie Derbys funktionieren und dass das immer besondere Spiele sind. Daher tippe ich auf ein Unentschieden.“

 „Piecho“, der mit dem DSC Wanne-Eickel aktuell im Team der Stunde der Westfalenliga spielt, sieht am Saisonende aber Erkenschwick vor Sinsen: „Ganz einfach, weil dort individuell ganz viel Qualität vorhanden ist. Keine Ahnung, wieso das offenbar noch so viel Zeit braucht. Aber Erkenschwick wird mit Sicherheit noch eine Serie starten.“

Am Saisonende hat Erkenschwick die Nase vorne

Einen Sieger im Westfalenliga-Derby am Sonntag kann auch Danny Tottmann nicht ausmachen: „Dazu ist die Lage zu schwer einzuschätzen. Sinsen hat einen guten Start, kann befreit ins Spiel gehen. In Erkenschwick ist vielleicht etwas Unruhe, weil die Saison nicht so läuft wie gedacht, aber eben doch noch immer jede Menge Qualität.“

Der 28-Jährige hat einen guten Draht noch zu beiden Vereinen, spielte dreieinhalb Jahre in Sinsen und zwei Jahre am Stimberg, von wo aus „Totti“ zu Saisonbeginn zum gemeinsamen Liga-Rivalen TuS Hordel wechselte. Der Verteidiger ist sicher, dass am Saisonende die Schwarz-Roten vor dem TuS 05 rangieren werden: „Durch den guten Start dürfte zur Winterpause noch Sinsen vorne sein. Am Ende hat Erkenschwick wohl den längeren Atem.“

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