Eine Szene aus dem Kreispokalspiel (2. Runde) 2020/21 Vestia Disteln gegen BW Westfalia Langenbochum.
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Umkämpftes Duell: Der Langenbochumer Michael Baryga (l.) und sein Distelner Gegenspieler Jannick Landwehr kämpfen entschlossen um den Ball.

Fußball

Vestia Disteln gewinnt Hertener Derby in Unterzahl

  • vonPatrick Lechtenböhmer
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  • Meike Holz
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Der SV Vestia Disteln ist in die dritte Runde des Krombacher-Kreispokals eingezogen. Am Freitagabend setzte sich die Mannschaft von Trainer Jörg Breski mit 1:0 (0:0) gegen ihren Ortsnachbarn Blau-Weiß Westfalia Langenbochum durch.

Der gastgebende Bezirksligist legte furios los und hätte schon nach 20 Minuten deutlicher führen können. Gerade einmal 180 Sekunden waren gespielt, als Langenbochums Torhüter Maximilian Ronneburg zweimal glänzend gegen Kevin Kenzlers und Maximilian Kadura parierte. Wenig später bewahrte der Pfosten den Landesligisten nach einem strammen Schuss von Philipp Müller vor einem Rückstand (10.).

Die Elf von Trainer Nassir Malyar kam mit zunehmender Spielzeit immer besser in Tritt und ebenfalls zur ersten gefährlichen Aktion. Nach Ecke von Leroy Stemmer köpfte Yannik Außem, doch der Ball strich knapp über das Tor von Jonas Weeke (23.). Der erste Distelner Rückschlag folgte jedoch wenig später. Für Vestia-Kapitän Daniel Schmitz kam nach 32 Minuten das verletzungsbedingte Aus.

Gelb-Rot gegen Timo Schumski

Den besseren Start in die zweite Halbzeit, die wegen eines Gewitters mit mehr als 20-minütiger Verspätung angepfiffen wurde, erwischten wieder die Platzherren. Diesmal allerdings mit einem Unterschied im Vergleich zur Anfangsphase: Disteln traf. Justin Gruber setzte sich entschlossen gegen verhaltene Langenbochumer durch und gab auch Ronneburg das Nachsehen – 1:0 (48.).

Aus Vestias Vorteil wurde jedoch schnell ein Nachteil, zumindest ein personeller. Nach wiederholtem Foulspiel sah Timo Schumski die Gelb-Rote Karte (61.). In Überzahl machte Langenbochum mächtig Dampf und hatte durch Yannik Außem den Ausgleich auf dem Fuß, doch der Ball rauschte knapp am langen Pfosten vorbei – die bis dato beste Chance des Spiels (74.).

Das Malyar-Team drängte in der Folgezeit mit aller Macht auf den Ausgleich, ohne sich zwingende Chancen herauszuspielen. Dafür verteidigten die Platzherren zu gut und retteten den Vorsprung über die Zeit.

In der nächsten Pokalrunde (17. September) heißt der Distelner Gegner SV Hullern oder TuS Haltern.

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