Jubelszene aus dem Spiel VfB Hüls gegen den FC Marl, der hier sein 1:0 feiert.
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Nach dem entscheidenden Tor feiern die Spieler des FC Marl Kim Völkel.

Fußball

So verlief der erste Spieltag in der Bezirksliga 14

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  • Meike Holz
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  • Olaf Krimpmann
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  • Jochen Sänger
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Zwei Derbys und zwei Auswärtsspiele - das verhieß Spannung am ersten Spieltag der Bezirksliga 14.

  • VfB Hüls gegen Fc Marl und SF Stuckenbusch gegen Genclikspor Recklinghausen, so lauteten die Derbys am ersten Spieltag der Bezirksliga 14.
  • Am Marler Badeweiher setzte sich dabei der Meisterschaftsmitfavorit gegen die junge Mannschaft des Herausforderers durch, in Recklinghausen hatte auch das etablierte Team die Nase vorne.
  • Auswärts waren Vestia Disteln und die SG Suderwich im Einsatz.

VfB Hüls - FC Marl 0:1 (0:0)
Der FC Marl brachte mit einem angeschlagenen Yannick Goecke sowie ohne Dario Gedenk (krank) und Ahmed Bakare (Muskelfaserriss) offensiv wenig zustande. Dennoch hatten die Gäste die erste Chance im emotionalen Derby. Niklas Baf spielte Goecke frei, der aber an Nils Martens scheiterte (20.). Die Hausherren kamen ihrerseits vor der Pause nicht über gute Ansätze hinaus. Das VfB-Trainertrio wählte in Hälfte zwei die „Tempovariante“ (Maurice Saracevic und Evgenij Lakstankin für Marvin Thomaszik und Dennis Kündig). Das zahlte sich bald aus. Nach der zweiten Ecke für Hüls scheiterte Philipp Jedlicka aus kurzer Distanz an Keeper Jonas Gröner (55.). Drei Minuten später war der Torhüter nach einem VfB-Konter schon geschlagen, aber Lakstankins Schuss wurde von Paul Wilhelm abgeblockt. Mit einem Kopfball traf Jedlicka dann nur die Latte des Marler Tores. In der Schlussphase häuften sich die Unterbrechungen, und Gefahr in beiden Strafräumen resultierte nun ausschließlich aus Standards. Wie dem Freistoß in der Nachspielzeit, den Kim Völkel zum Siegtreffer des FC Marl aus 25 Metern in den Giebel setzte (90.+4).

SF Stuckenbusch - Genclikspor RE 4:2 (1:1)
Knackpunkt der Partie war die Gelb-Rote Karte gegen Gencliks Kardir Kerter (70.). Stuckenbusch nutzte seinen personellen Vorteil und kam in der Schlussphase durch Nino Schlutt (79.) und Joel Martin Dinzolele (87.) noch zu den siegbringenden Treffern. Zuvor hatten Dinzolele (25.) und Sascha Drepper (54.) Stuckenbusch zweimal in Führung gebracht. Dazwischen hatte Kerter nach einer Ecke zum 1:1-Pausenstand ausgeglichen (35.). Als Ismail Viran mit einem Flugkopfball auf 2:2 stellte, schöpfte der Liga-Neuling neuen Mut (70.). Nur wenige Momengte später aber nahm das Unglück aus Sicht des Aufsteigers mit dem Platzverweis seinen Lauf.

Westfalia Gelsenkirchen - Vestia Disteln 0:2 (0:2)
Vor allem in den ersten 20, 25 Minuten flogen die Bälle wie Raketen durch den Westfalia-Strafraum. Verdienter Lohn: Erst die Distelner Führung, für die Philipp Müller mit einem direkt verwandelten Freistoß sorgte (7.). Dann das 0:2, das Müller auf Zuspiel von Jan-Niklas Lobert in der 31. Minute folgen ließ, als Distelns Angreifer das Laufduell gewann und auch gegen den herausstürmenden Westfalia-Keeper Jannik Lobe kühlen Kopf, oder besser: einen feinen Fuß bewies. In den zweiten 45 Minuten hatte Vestia ein, zwei bange Minuten zu überstehen (Landwehrs Einsatz gegen Tobias Ostrowski hätte einen Elfmeter nach sich ziehen müssen, dazu traf Jan Gendreizig den Außenpfosten/ 51.). Unter dem Strich hatten die Gäste aber alles im Griff. Maximilian Kadura, dessen Schuss aus kurzer Distanz geblockt wurde (80.), und Philipp Müller mit einem Freistoß an die Unterkante der Torlatte hatten später die Chancen, das Resultat in die Höhe zu schrauben.

SV Zweckel - SG Suderwich 0:0
Die Gäste standen defensiv gut. Weil Zweckel wenig Räume bekam, mussten die Platzherren ihr Glück über lange Bälle in die Spitze versuchen. Mit etwas Glück hätte Suderwich kurz vor der Pause bei Standards Zweckels Torhüter Pascal Schulz-Knop das Nachsehen geben können. Rene Vorholt (33.) und Leon Dwinger (38.) verpassten jedoch einen Treffer. Wie auch Jan Schmatzberger im Suderwicher Tor glänzend hielt und seine Mannschaft vor einem Gegentreffer bewahrte.

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