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Den Ball im Blick auch in Brünninghausen? Umut Berke von der Spvgg. Erkenschwick (rechts).

Fußball Westfalenliga

Sinsen bleibt nach Auftaktsieg gelassen, Erkenschwick vor ungewisser Fahrt zum Absteiger

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Der zweite Spieltag in der Westfalenliga 2 bringt den beiden heimischen Kickern von TuS 05 Sinsen und der Spvgg. Erkenschwick höchst unterschiedliche Aufgaben ins Haus.

Sinsen erwartet am Sonntag (15 Uhr, Bezirkssportanlage Obersinsen) mit dem Lüner SV eine Mannschaft, die hoch gehandelt wird in dieser Saison. Genau wie der TuS 05 auch, ist der LSV mit einem 1:0-Erfolg in die Saison gestartet.

Was das zu frühem Zeitpunkt in der Saison wert ist, bleibt die Frage, die sich vielleicht schon im direkten Duell stellt. Aus Sinsener Sicht war das 1:0 von Wickede Gold wert, denn die Vorbereitung lief alles andere als glatt an der Schulstraße. „Wir werden sicherlich nichts überbewerten. Der Sieg hat aber allen gutgetan. Das war in der Trainingswoche zu sehen“, sagt Trainer Toni Kotziampassis. 

Die Freude über den erfolgreichen Start hakt der Übungsleiter schnell ab und konzentriert sich auf die Defizite: „Wir müssen bei der Passgenauigkeit und Passschärfe zulegen. Die Laufwege stimmen noch nicht so. Im letzten Drittel waren wir nicht dominant genug. Außerdem fehlt vorne die letzte Konsequenz.“

Brünninghausen steckt im Umbruch

Die Spvgg. Erkenschwick reist am Sonntag zum FC Brüninghausen (15 Uhr, Sportanlage Am Hombruchsfeld) und muss dabei zunächst das straziöse Kreispokalspiel beim Bezirksligisten SV Vestia Disteln verarbeiten. Dort hatte sich die Mannschaft von Trainer Ahmet Inal erst im Elfmeterschießen durchgsetzt.

Brünninghausen ist für viele überraschend aus der Oberliga abgestiegen. „Letzte Saison war das eine richtig gute Kontermannschaft“, sagt Ahmet Inal. Allerdings hat sich das Gesicht des Brünninghauser Kaders an entscheidender Stelle entscheidend verändert.

Die besten Offensivkräfte hat der Klub nach dem Abstieg nicht halten können: Arif Et ging zu Borussia Dortmund II in die Regionalliga, Florian Gondrum wechselte zu TuS Ennepetal. „Das ist eine Mannschaft im Umbruch“, sagt Ahmet Inal. „Die sich in der neuen Umgebung erst einmal finden muss.“

So startete die Spvgg. Erkenschwick in die Westfalenliga

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