Die Spvgg. Erkenschwick bejubelt den dritten Platz im Kreispokal 2019/20 nach dem Sieg über den FC Marl im Elfmeterschießen.
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Dank an den Kapitän: Christoph Kasak nimmt die Glückwünsche seiner Mannschaftskameraden nach dem entscheidenden Elfmeter entgegen.

Fußball

Spvgg. Erkenschwick löst Ticket zum Westfalenpokal

  • Jochen Sänger
    vonJochen Sänger
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Die Spvgg. Erkenschwick vertritt den Fußballkreis Recklinghausen im Westfalenpokal. Im Spiel um den dritten Platz besiegte sie den FC Marl im Elfmeterschießen mit 7:6 (1:1).

Erkenschwicks Kapitän Christoph Kasak entschied das Shootout, nachdem Marls Fabian Kudlek als einziger von zwölf Schützen verschossen hatte. FC-Coach Mani Mulai war trotz des unglücklichen Ausgangs für den Außenseiter stolz auf sein Team.

Sein Gegenüber David Sawatzki hatte das Elfmeterschießen von außen beobachtet: Er war kurz vor dem Ende der regulären Spielzeit wegen Reklamierens von Schiedsrichter Barth mit der Gelb-Roten Karte aus dem Innenraum verwiesen worden.

Eine Hauptrolle in den 90 verteilten Minuten - Mulai: „Das war spielerisch sicher kein Leckerbissen“ - hatte der Erkenschwicker Steffen Heine gespielt. In einer eher langweiligen ersten Halbzeit köpfte der Abwehrmann nach Ecke von Leon Stöhr zum 1:0 für den Gast ein (33.).

Lukas Baf gleicht für Marl aus

In der zweiten Hälfte verschätzte Heine sich im Zweikampf mit Yannick Goecke. Der Marler Mannschaftsführer setzte sich geschickt am Strafraumrand durch und hatte dann noch das Auge für den mitgelaufenen Lukas Baf, der aus fünf Metern den Ausgleich erzielte (57.).

Erkenschwick wackelte, aber der Marler Schwung wurde durch die drei verletzungsbedingten Auswechselungen von Marco Niewiedzial und den Goecke-Brüdern gestoppt. Der Westfalenligist übernahm die Regie und baute in der Schlussphase den Druck auf, den die rund 200 Zuschauer von Beginn erwartet hatten.

Marls Torhüter Jonas Gröner behielt aber einen kühlen Kopf und bewahrte sein Team vor einem späten Gegentreffer. Die beste Chance vergab der trickreiche Finn Wortmann vier Minuten vor dem Abpfiff. Im Elfmeterschießen konnte Gröner dann nichts ausrichten.

Für die unterlegenen Hausherren verwandelten Niklas Baf, Dario Gedenk, Kim Völkel, Bilal El-Sabeh und Saiffidin El Batel. Kudlek scheiterte an Spvgg.-Keeper Sören Stauder. Die Erkenschwicker Elfmeter verwandelten Justin Strahler, Marcel Klakus, Dzenan Pilica, Finn Wortmann, der Ex-Marler Christian Warnat und Christoph Kasak.

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